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12.05.14

Kreativer und produktiver durch Rituale: Was Du von berühmten Leuten lernen kannst

Kreative und produktive Arbeitsprozesse sind so individuell wie die Menschen selbst. Daher ist es sinnvoll, sich die Arbeitsabläufe berühmter Persönlichkeiten einmal anzuschauen - vielleicht ist genau das Passende für Dich darunter. Zwei aktuelle Infografiken sind aufschlussreich.

Khalid Albaih bei flickr.com (CC BY 2.0)Nicht nur die imgriff.com-Autoren selbst haben schon verraten, welches ihre ganz persönlichen Tricks sind, um kreativ zu bleiben, so etwa letzte Woche mein Kollege Martin Weigert.

Auch in unserer Interview-Serie »Produktivität ganz persönlich« haben wir gezeigt, wie erfolgreiche Persönlichkeiten und auch unsere Leser arbeiten, um ihr tägliches Arbeitspensum zu bewältigen und konstant produktiv zu sein.

Kein Zweifel: Von der Art, wie erfolgreiche Menschen arbeiten, können wir eine Menge lernen.

Wie arbeiten bekannte Wissenschaftler und Künstler?

Der US-amerikanische Autor Mason Currey hat für sein Buch »Daily Rituals: How Artists Work« die Gewohnheiten von fast 200 Choreographen, Schauspielern, Komponisten, Karikaturisten, Filmemachern, Philosophen, Malern, Dichtern, Bildhauern und Wissenschaftlern im Laufe der Geschichte zusammengetragen - darunter u.a. Benjamin Franklin, Henri Matisse, Nikola Tesla, Stephen King, Twyla Tharp, Federico Fellini, Ann Beattie, Gustav Mahler oder Toni Morrison.

Curreys Recherchen forderten Überraschendes zutage - sie finden sich hier hervorragend visualisiert auf einer Grafik : Anthony Trollope zwang sich etwa, jeden Morgen 3000 Wörter zu schreiben, bevor er zur Arbeit ging - auf diese Weise verfasste er in 13 Jahren mehr als zwei Dutzend Bücher. Igor Stravinsky konnte nur komponieren, wenn ihm keiner zuhörte und stand Kopf, wenn er eine Blockade hatte.

Sport machte früher schon produktiv

Charles Darwin begann den Tag mit einem kurzen Spaziergang. Und Alice Munro schreibt ihre Bücher häppchenweise, quasi im Verborgenen. Einige dieser Denker arbeiteten lieber früh am Morgen, andere lieber spät in der Nacht. Und viele große Denker starteten den Tag mit Kaffee, Tabak und Alkohol.

Allerdings machten auch viele schon vor 200 Jahren so etwas wie Sport - zu einer Zeit als, das noch gar nicht modern war: beispielsweise in Form langer Spaziergänge.

Produktivitätstipps aktueller Persönlichkeiten & Unternehmer

Auf der Seite Holy Kaw! zeigt eine Infografik Produktivitätstipps von Personen des aktuellen öffentlichen Lebens und von erfolgreichen Unternehmern. Tennislegende Martina Navratilova etwa wird zitiert mit den Worten: »I concentrate on concentrating« - das zeigt, wie wichtig Konzentration, Zielfokussierung und entsprechende Mind-Techniken, etwa Meditation, für den persönlichen Erfolg sind - und dass jede Ablenkung strikt vermieden werden sollte.

Jason Goldberg, CEO von Fab.com spricht sich gegen das Multitasking aus: Er schlägt vor, eine Sache und nur diese eine Sache besser als jeder andere zu machen. Tatsächlich können viele erfolgreiche Unternehmer besonders gut Aufgaben priorisieren. Und noch eines haben viele erfolgreiche Unternehmer gemeinsam, wie wir bei imgriff schon behandelt haben: Sie stehen früh, vor 6 Uhr morgens, auf. Für alle, die das nicht schaffen, hat Autorin Laura Vanderkam einen Tipp: Jeden Tag ein paar Minuten früher aufstehen und so in kleinen Schritten zum Frühaufsteher werden.

Man sieht also, dass man sich bei erfolgreichen Menschen einiges für seine eigenen Lebensgewohnheiten abschauen kann. Welche Tipps & Tricks habt Ihr so auf Lager?

 

Bild: Khalid Albaih bei flickr.com (CC BY 2.0)

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