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15.01.14Leser-Kommentar

Kraft tanken (I von III): Drei Entspannungsübungen für mehr Ausgeglichenheit

Das neue Jahr hat begonnen und wir haben schon fast wieder den gleichen Stress wie vor den Weihnachtsferien. Ein gewisses Mass an Stress und Zeitdruck ist normal und zur Erledigung von Aufgaben auch erwünscht. Wichtig ist jedoch, dass man ausgeglichen bleibt. Mit den folgenden Übungen solltet Ihr entspannter durch den Tag kommen. Dieser Beitrag ist der erste einer Serie von drei Artikeln zum Thema «Kraft tanken».

Todd Dailey bei flickr.com (CC BY 2.0)Wir alle kennen das: Wenn viele Aufgaben warten, baut sich der Stress vor uns auf. Wir werden unruhig, unser Puls steigt und wir geraten innerlich aus dem Gleichgewicht. Wir erledigen zwar, was anliegt, sind aber angespannt, da wir ja noch hundert andere Sachen zu erledigen haben. Wer sich zwischendurch fünf Minuten Zeit für Entspannungsübungen nimmt, meistert diese Stressphasen besser. Diese drei sind sehr wirkungsvoll:

1. Atmung

Wenn mir mal wieder alles zu viel wird, nehme ich mir eine Auszeit zum bewussten Atmen. Dabei setze ich mich bequem, aber aufrecht hin und schliesse die Augen. Ich konzentriere mich nur aufs Ein- und Ausatmen. Ich zähle bis 10, einatmen auf eins, ausatmen auf zwei, usw. Dann fange ich wieder von vorn an.

Diese Atemübung mache ich drei Mal täglich und immer wenn mir der Stress die Luft nimmt. Es ist erstaunlich, wie effektiv ich dadurch entspannen und Kraft tanken kann.

2. Offline-Zeit

Ihr kennt das bestimmt auch: Nach Feierabend sind Smartphone und Tablet ständig an; man twittert, liest News, surft auf Facebook. Der Geist kommt nicht zur Ruhe, weil er auch am Abend noch mit Informationen gefüttert wird. Dabei ist es enorm wichtig, dem Hirn und der Seele Ruhe zu gönnen. Das geht nicht, wenn wir immerzu online sind.

Deshalb als Übung: Am Abend für einmal alle elektronischen Kommunikationsgeräte ausschalten und, statt fernzusehen, flach auf den Rücken liegen, die Augen schliessen und in sich gehen. Dann den Tag Revue passieren lassen, aus den guten Momenten Kraft schöpfen.

3. Gedankenkontrolle

Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, sie sollte daher keine Macht über unsere Gegenwart haben. Jedes Mal, wenn mich eine negative Episode aus der Vergangenheit einholt, sage ich laut «Stopp!» und mache mir bewusst, dass das früher war und ich jetzt einen Schritt weiter bin. Dinge aus der Vergangenheit, die mich dann trotzdem noch wütend oder traurig machen, verschiebe ich gedanklich auf den Abend: Dann kann ich mir Zeit nehmen, mich ihnen zu widmen. Dabei richte ich den Fokus immer darauf, was ich daraus gelernt habe, nicht wie sehr mich das Gefühl noch immer bedrückt.

Im zweiten Teil geht es nächste Woche um das Nutzen der Kraft aus uns selbst und der Natur.

 

Bild: Todd Dailey bei flickr.com (CC BY 2.0)

Kommentare

  • Michael

    15.01.14 (19:05:12)

    Tolle Tipps um mal richtig zu entspannen. Gerade in unserer Modernen Zeit ist es schwer sich der ganzen Reizüberflutung zu entziehen. Deshalb ist es mal wichtig alles abzuschalten und nur zu relaxen.

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