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11.11.08

Google Reader übersetzen Feeds jetzt kann

Googles Feedreader kann seit kurzem RSS-Feeds automatisch übersetzen - eine großartige Idee, die noch großartiger wäre, wenn dabei auch noch Lesbares herauskäme.

Übersetzung anschalten: In den Feed-EinstellungenEs ist eine so naheliegende wie gute Idee: Man kombiniere den Übersetzungsdienst von Google ("Google Translate") mit dem populären Google-Reader und schaffe so die Möglichkeit, Feeds aus aller Welt ganz automatisch in die eigene Muttersprache zu transformieren. Man stelle sich vor: Endlich auch Produktivitätsblogs in Russisch, Swahili und Farsi lesen!

Allein: Die Übersetzungsfähigkeiten von Google Translate haben schon viele zum Lachen gebracht und sind noch immer nicht wirklich beeindruckend. Also kommt auch bei den Feeds meist unfreiwillig Komisches heraus.

Beispiel gefällig?

"1. Reinvented die Gewinde-Messaging-Board
Wenn Sie glauben, zurück zu den alten Online-Foren vor und nach dem Gewinde-Messaging-und schauen Sie dann auf Ihre Seite Twitter, schauen Sie kennen? Twitter ist lose Gewinde-Nachrichten, die eine dynamische Mischung aus Gespräch mit direkten Bezugnahmen auf die anderen in der Diskussion und Rundfunk, in dem die Nachricht oder den Link steht im Mittelpunkt.

Von gerade einige meiner Kunden versuchen zu begreifen das Konzept und die Strömung von Twitter ist es klar, dass diese Kommunikations-Display ist atypisch und kann eine Herausforderung sein, zu folgen."

Quelle: Wie Twitter ist ein Kommunikations-Spiel-Wechsler (netzarbeitertäglich.com). Im Original: How Twitter is a Communications Game Changer (webworkerdaily.com)

Das fällt eher unter Bedienungsanleitungen-Lyrik. Gut möglich, dass die Übersetzung oft genügt, um zumindest den Kern eines Textes zu verstehen - aber ich möchte nicht wissen, wie lange es dauert, die neuen Inhalte eines solchen Feeds durchzuarbeiten. Das schnelle Überfliegen von Überschriften und Scannen von Artikeln auf der Suche nach Interessantem ist mit so einem Kauderwelsch nicht möglich. Bis wir den David Allen von Sibirien, Mosambik oder des Iran lesen können, wird es also noch ein Weilchen dauern.

[Gefunden im Google-Reader-Blog]

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