21.10.11 04:44

, von Thomas Mauch

Gewohnheiten ändern: 30 Tage lang etwas Neues versuchen

30 Tage sollte man sich Zeit nehmen, um sich eine neue Gewohnheit zuzulegen. In seinem Ted Talk legt uns Matt Cutts nahe, es unbedingt auszuprobieren.

Matt ist Google-Mitarbeiter und leitet dort das Webspam-Team. Daneben ist er ein engagierter Selbstoptimierer. In einem Ted Talk im Februar dieses Jahres hat er erklärt, wie er seine Gewohnheiten verändert hat: 30 Tage täglich etwas Neues tun, dann wird sich ein Verhalten zur Gewohnheit einschleifen.

Die Erkenntnis der 30 Tage ist nicht unbedingt neu, wir haben in verschiedenen Artikeln darüber diskutiert. Als Reminder ist Matts engagierter und humorvoller Vortrag aber sehr gut geeignet: Er macht Lust, sich doch mal am eigenen Buch zu versuchen (1667 Worte täglich während eines Monats), einen Monat lang täglich ein Foto zu machen oder 30 Tage auf Süssigkeiten zu verzichten. Kleine Dinge, die gemäss Matt grossen Einfluss auf sein sonstiges Verhalten gehabt hätten.

Daneben ist Matts Vortrag auch ein gutes Lehrstück rund um das Thema Präsentieren und Vortragen. Drei Minuten dauert seine Rede und man kann ihm dabei einiges abschauen: Eine klare Struktur, deutliche Botschaften, passende Visualisierungen, ein guter Schluss und einiges an Humor - über sich selbst lachen zu können ist eine wichtige Kompetenz für Vortragsredner.

Viel Spass!

© 2015 förderland
RSS Feed Beobachten

Kommentare: Gewohnheiten ändern: 30 Tage lang etwas Neues versuchen

Nettes Video, danke für den Tipp!

Diese Nachricht wurde von Bastian am 21.10.11 (05:26:16) kommentiert.

Ein wirklich netter Reminder, spontan gefallen hat mir tatsächlich, wenn auch schon älter, die Idee 30 Tage lang täglich ein Foto zu machen, da werd ich doch direkt mal mit anfangen... *knips*

Diese Nachricht wurde von Ben am 21.10.11 (05:40:56) kommentiert.

Danke für die Rückmeldung! Zum Thema "Ein Foto pro Tag" bin ich kürzlich auch über den Blog des Schweizer Fotografen Samuel Trümpy gestolpert: Er macht das seit rund anderthalb Jahren.

Diese Nachricht wurde von Thomas Mauch am 21.10.11 (05:48:12) kommentiert.

Ich bin erfreut zu lesen, dass es reichen "soll", das "nur" 30 Tage lang zu versuchen. Das lässt mich hoffen, dass eine 30-tägige Exerzitienzeit vielleicht auch dazu führen könnte, wieder bewusster Zeiten der Stille zu finden - einfach aus Gewohnheit? Außerdem motiviert es mich neu, weiter auszuprobieren, ob mit täglich nur 5min. Lesen tatsächlich doch mal zumindest das eine oder andere Stück "wollte-ich-immer-schon-mal-lesen+hebe-es-mir-dafür-mal-auf" abzuarbeiten ist. Ich war nach 5 Tagen schon ganz stolz und habe dann gedacht, ich könnte auch MAL eine Pause machen - schwupps - war es aus meinem Zeitplan wieder draußen.

Diese Nachricht wurde von Iva Etolm am 25.10.11 (19:19:57) kommentiert.

Toller Vortrag und tolle Idee 30 Tage lang jeden Tag etwas Neues zu machen. Warum nicht jeden Tag etwas Neues machen und etwas Neues lernen. Sich jeden Tag eine halbe Stunde oder mehr Zeit dafür nehmen. Nach einiger Zeit hat man sein gesamtes Leben umgekrempelt.

Diese Nachricht wurde von Christa Herzog am 26.11.11 (02:48:25) kommentiert.

Inspirierendes Video. Ich nenne es ein 30 Tage Experiment. Das macht es noch intensiver. Die Fastenzeit (40 Tage) kann auch gut genutzt werden. Mir fallen gerade folgende Ideen dazu ein: - 30 Tage im Freien schlafen - 30 Tage kein Social Media oder keine E-Mails lesen - 30 Tage kalt duschen - 30 mal der Partnerin ein Kompliment - 30 mal einen fremden Menschen ansprechen - in der Fastenzeit auf Zucker, Kaffee oder Milchprodukte verzichten - 30 mal meditieren - 30 Tage um 21:30 schlafen gehen - 30 Tage um 5:00 aufstehen und die Ruhe genießen - 30 Tage keine Nachrichten lesen und schauen

Diese Nachricht wurde von Manfred am 08.12.11 (18:10:31) kommentiert.

von den "berümhten" 30 Tagen habe ich auch schon öfter gehört, nun wurde ich wieder darauf aufmerksam gemacht. Zen to Done basiert letztendlich auch auf diesen 30Tagen. Ich hoffe sie reichen aus um mir die nützlichen Gewohnheiten von Zen to Done anzueignen und vielen anderen die nunmehr immer häufiger mein neues Notizblöckchen füllen. Und immer dran denken, auch wenn es schwer fällt, am besten nur eine Angewohnheit; höchstens 2 bis maximal 3, Gewohnheiten antrainieren. "Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert" Also :) Eins nach dem Anderen! In diesem Sinne wünsche ich einen guten Beschluss und erfolgreiches Umsetzen von ereichbaren gesteckten Zielen. p.s. @Manfred, deine Anregungen haben mir gut gefallen

Diese Nachricht wurde von Phoenix am 31.12.11 (01:19:38) kommentiert.
Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Titel*

Name*

E-Mail*

(Wird nicht veröffentlicht!)

URL

Kommentar*

Um Spam zu vermeiden, lösen Sie bitte folgende Rechenaufgabe:

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer