06.07.12 07:40, von Corinne Dubacher

Essen: Produktiv arbeiten und dabei eine gute Figur machen

Die Diskussionen rund um «Brainfood» sind glücklicherweise verstummt - vermutlich gibt es keine Lebensmittel, die besonders schlau machen. Aber: Unsere Ernährung bestimmt zu einem guten Teil, wie fit und wie produktiv wir arbeiten.


Bei einem Bürojob gilt: Regelmässig und täglich, aber jeweils nicht zu viel essen. Zu viel und zu deftiges Essen macht schläfrig. Das können wir nun mal nicht gebrauchen, wir wollen ja unsere Produktivität steigern. Und am liebsten unsere Figur halten. Ärzte empfehlen höchstens zwei bis drei Mahlzeiten pro Tag - eine vollwertige Hauptmahlzeit und zwei kleinere Mahlzeiten. Als gesunder Snack zwischendurch eignen sich Früchte und Gemüse mit viel Vitamin B.

Wie viel Kalorien verbraucht man im Büro?


Wer nicht zunehmen will, muss die Energiebilanz beachten: Die Differenz zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch. Für eine gute, gesunde Ernährung ist eine ausgeglichene Energiebilanz von entscheidender Bedeutung. Um dieses Ziel zu erreichen, muss man aber den persönlichen, täglichen Energiebedarf kennen. Der persönliche Bedarf wird hier berechnet.

Olivenöl als Satt- und Schönmacher


Lebensmittel mit einem hohen Fettanteil sind zu vermeiden, da es bei einer sitzenden Tätigkeit die zusätzlichen Kalorien nicht braucht. Anstatt tierischer Fette sollten vermehrt pflanzliche Fette wie Oliven auf dem Speiseplan stehen. Die Ölsäure im Olivenöl wird von den Zellen des Dünndarms zu Oleyl Ethanolamid (OEA) verarbeitet, einem Hormon, das ein Sättigungsgefühl erzeugt. Auf diese Weise wird der Appetit gezügelt und mögliche Heisshungerattacken erfolgreich abgewendet. Am besten eignet sich kaltgepresstes Olivenöl «nativ extra», weil dieses die meisten Vitalstoffe enthält und zudem sehr gut schmeckt.

Um von der positiven Wirkung zu profitieren, sollte man täglich einen Löffel Olivenöl zu sich nehmen. Sei dies zum Verfeinern von Speisen oder gerne auch im Salat. Wer es pragmatisch mag, der gönnt sich vor jeder Hauptmahlzeit einen Esslöffel Olivenöl pur oder mit ein bisschen Brot. Bereits nach etwa 10 bis 15 Minuten wirkt das Öl. Durch die Einnahme von Olivenöl setzt das Sättigungsgefühl wesentlich schneller ein. So isst man weniger, hält sein Gewicht oder nimmt sogar ab.

Und wer jetzt denkt, aber Öl, das ist doch pures Fett? Keine Sorge. Olivenöl regt zusätzlich Fettverbrennung an. Auch die Haut wirkt frischer und vitaler, wenn man über längere Zeit täglich Olivenöl einnimmt.

Viel Wasser trinken


Auch wenn der Bürojob im Normalfall körperlich nicht besonders anstrengend ist und ob der vielen Arbeit der Durst manchmal vergessen geht - täglich sollte man zwei bis drei Liter Wasser trinken. Wasser ist nicht nur gesund, es fördert auch die Konzentration. Experten empfehlen jede Stunde ein Glas Wasser zu trinken. Das hält Körper und Geist frisch und reduziert nebenbei Hungergefühle. Schon 2-3 Liter Wasser, über den Tag verteilt getrunken, regulieren den Stoffwechsel und sorgen für eine optimale Fettverbrennung. Mit dem Wasser werden zusätzlich Stoffwechselgifte aus dem Körper gespült, die eine Gewichtsreduktion behindern.

Pfefferminze statt Zuckerbomben


Eins vorweg, Pfefferminze an sich macht nicht schlank, obwohl die Pfefferminze als Heilkraut die Verdauung anregt. Aber der Minzgeschmack hilft uns dabei nicht unnötig zu naschen. Denn das Pfefferminz-Aroma verringert die Lust auf Naschereien oder Essen. Der intensive Geschmack verwehrt uns die Lust auf Pizza, Pommes, Pralinen und andere Fett- und Zuckerbomben, weil es nicht mehr schmeckt. Ein wirksamer Trick also, seine Lust auf Süsses und Fettes zu zügeln. Und so funktioniert auch der Pfefferminz-Trick: Ob Zähneputzen mit Mint-Pasta, Kaugummi kauen oder Bonbons lutschen, alles was nach Minze schmeckt, hilft. Aber zuckerfrei muss es sein, sonst wahr die ganze Mühe umsonst!

Bild: Peter Firminger bei flickr.com (CC BY-2.0)

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Kommentare: Essen: Produktiv arbeiten und dabei eine gute Figur machen

Pfefferminze ist vor allem ein Säurelocker, daher ist das Verdauungsfördernde an diesem kraut nur bedingt genießbar, weil wer schon genug Säure bildet, dem hilft das dannnicht besser zu verdauen, sondern er braucht mindestens Antazida um das Sodbrennen zu stoppen, und wer an Reflux leidet, sollte ganz davon lassen, obwohl ich dagegen bin generell alles zu verdammen

Diese Nachricht wurde von diotima am 12.07.12 (22:03:36) kommentiert.

Hallo, Nun, da sind ja einige gute Tipps dabei. Ich denke ich werde das mal versuchen. Ich würde es außerdem begrüßen, wenn ihr in Zukunft öfter mal solche Tipps veröffentlicht. Beste grüße.

Diese Nachricht wurde von Sven am 17.07.12 (07:14:10) kommentiert.
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