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13.01.09Leser-Kommentare

Erfolgsgeheimnis: Zehn Routinen für jedermann

Es gibt viele Erfolgsgeheimnisse, und jeder hat seine persönliche Mischung. Die folgenden Routinen allerdings dürften fast jedem helfen. Wenn es nach mir geht, dürfen sie in keiner Liste fehlen.

     

  1. Schlafen: Es soll ja Leute geben, die mit wenig Schlaf auch auf Dauer gut umgehen können. Ich gehöre leider nicht dazu. Wenn ich nicht genug schlafe, bin ich unmotiviert, unproduktiv und bringe nichts zustande. Deshalb ist gesunder und ausreichender Schlaf so wichtig - hier mehr Tipps für guten Schlaf.
  2. Morgenritual: Wie man den Tag startet, so wird er auch weiter verlaufen. Ich halte ein gutes, zu den persönlichen Vorlieben und Umständen passendes Morgenritual für eine der wichtigsten Gewohnheiten. So sollte ein idealer Tag starten.
  3. Wasser trinken: Hierzu muss ich wohl nichts erklären, das sollte klar sein. Nur so viel: Wenn Du erst trinkst, wenn Du Durst hast, ist es schon zu spät. Denn dann ist der Körper schon ein wenig ausgetrocknet und verlangt deshalb nach Wasser. Trink daher lieber in regelmäßigen Abständen ein Glas Wasser.
  4. Bewegung: Geh mindestens einmal pro Tag an die frische Luft. Einfach nur so, ohne bestimmten Zweck. Streck Deine Knochen und lüfte den Kopf - das gibt mehr Energie als jeder Super-Power-Müsliriegel.
  5. Abschalten: Gönne Dir täglich wenigstens eine Viertelstunde Ruhe, in der Du einfach nur mit Dir alleine bist. Kein Computer, kein Fernseher, kein Radio. Einfach nur Du. Hilft zum Abschalten - oder auch zum Starten.
  6. Ideen aufschreiben: Vergessene Ideen sind völlig wertlos. Und Du wirst viele vergessen, auch gute, wenn Du sie nicht aufschreibst. Darum: Notiere neue Ideen sofort. Nicht nur die guten, sondern alle. Die Beurteilung kommt erst später.
  7. Das große Bild: "Verbinde" Dich einmal pro Tag mit dem großen Bild, Deiner Situation, Deinen Zielen und Werten. Was machst Du da überhaupt? Was steht dahinter? Was treibt Dich ganz grundsätzlich an?
  8. Etwas Neues lernen: Um weiterzukommen, musst Du ständig Neues lernen. Eigne Dir deshalb täglich etwas Neues an, indem Du zum Beispiel etwas liest, was Dich voranbringt.
  9. Umsetzen: Lesen alleine nützt leider noch gar nichts. Setze es auch um, lass es in Deine Arbeit einfließen. Lass es jedenfalls nicht einfach brachliegen.
  10. Erfolge festhalten: Was ist Dir heute/diese Woche/diesen Monat gut gelungen? Denk täglich darüber nach und halte es möglichst fest. Sei stolz darauf, erkenne, weshalb es ein Erfolg wurde, und tue dasselbe dann immer wieder.

Kommentare

  • moskito

    13.01.09 (15:57:39)

    sehr sehr gut, danke :) Ich kann alle 10 Punkte genau so unterschreiben und die Liste entspricht ziemlich genau meinen eigenen Routinen (zumindest so, wie ich sie mir gerne vorstelle). Persönlich vergess ich vor allem zwei Punkte: Das große Bild und die Bewegung.

  • polu

    13.01.09 (20:24:29)

    Hi, wollte nur Bescheid geben, dass der Link "Tipps für guten Schlaf" nicht funktioniert. MfG polu

  • Michael Kieweg

    13.01.09 (20:26:37)

    Nette Liste! Bei mir sind vorallem die Punkte 1, 3 und 4 verbesserunswürdig. Ich schlafe meist "zu wenig" und vorallem unregelmäßig. Ich trinke zu wenig. Ich bewege mich meistens nur zielgerichtet. Einfach mal spazieren gehen ist nicht. Das muss schon einen "Sinn" haben.

  • Florian Steglich

    13.01.09 (20:44:35)

    » polu: Stimmt, danke! Ist korrigiert.

  • Rainer

    13.01.09 (22:39:38)

    Hallo Florian, Kompliment, mal wieder eine tolle Liste - weiter so... was ich als Punkt 11 noch (zumindest bei mir) anfügen würde ist Überwindung: Ich versuche mich jeden Tag zu irgendetwas zu überwinden(und wenn es nur eine Kleinigkeit ist). Das kann etwas sein, was ich bislang vermieden habe (warum wohl?), was mir unangenehm ist oder worauf ich einfach keinen Bock habe ... Das hilft mir, jeden Tag aus meiner Komfortzone ein bischen auszubrechen. Und hilft so in kleinen Schritten zu großen Zielen zu kommen. Rainer

  • Florian Steglich

    13.01.09 (23:50:16)

    Hallo Rainer, das Kompliment reiche ich weiter an Ivan, der die Liste geschrieben hat ;) - aber dass Dein Punkt 11 eine gute Ergänzung ist, findet er sicher ebenso wie ich.

  • Michael Kieweg

    14.01.09 (06:10:11)

    Da ist die New Years Challenge von Leo Babauta eine gute Sache. Ich komme dem Grund meiner letzten Papierkiste jedenfalls allmählich näher.....

  • Frank

    14.01.09 (07:26:06)

    Hallo Ivan, sehr schöne Liste. Aber insbesondere der Punkt 9, die Umsetzung macht mir oft Probleme. Liegt es daran, dass mir diese Änderungen nicht wichtig genug sind oder bin ich nur einfach faul? Ich habe schon viel Eurer Artikel gelesen, aber das Umsetzen ist immer sehr schwierig für mich.

  • Ivan Blatter

    14.01.09 (18:57:19)

    @All: Wow, hier geht ja richtig die Post ab. Danke für all die Feedbacks und Ergänzungen! @Frank: Das lässt sich wohl pauschal weder in die eine noch die andere Richtung beantworten. Vielleicht sind es tatsächlich Änderungen, die Dir nicht genug wichtig sind oder die in Wahrheit gar nicht Deine Ziele sind (erkennbar an: "ich sollte vielleicht mal..." oder "der Arzt/meine Freundin/meine Mutter/alle sagen..."). Oder vielleicht hast Du nicht die passende Form gefunden. Ich habe jahrelang versucht, mich mehr zu bewegen und verschiedenste Dinge ausprobiert, bis ich gefunden habe, was ich optimal in meinen Tag einbauen kann, mir Spass macht und mich kaum Überwindung kostet. Jetzt geht's wie von alleine.

  • karin

    15.01.09 (10:14:52)

    Die Liste entspricht in etwa dem, was ich mir jeweils zum neuen Jahr vornehme. ;-) Letztlich arbeite ich mich aber nur langsam vor. Aber immerhin. Mein persönlicher Tipp für ausreichendes Trinken: Ich nehme mir jeden Morgen meine heiss geliebte Thermoskanne Ingwerwasser mit ins Büro (nicht jedermanns Sache, Tee ginge sicher auch - es muss halt was sein, was man wirklich gerne trinkt). Bis kurz nach zehn Uhr habe ich auf diese Weise zumindest einen ersten Liter weggetrunken und so schaffe ich es auch, über den Tag verteilt mein "Soll" zu erreichen. Ausserdem brauche ich seitdem eindeutig weniger Kaffee, weil der Ingwer mich recht zuverlässig aufweckt - meist trinke ich dann so gegen halb elf die erste Tasse des Tages, und das aus Genuss und nicht, weil ich das Koffein brauche.

  • Hollebautz

    17.01.09 (13:55:59)

    Hallo imgriff-Gemeinde, bin kürzlich auf eure Seite gestoßen und lese einigermaßen regelmäßig mit. Zunächst mal ein Kompliment zu den vielen interessanten Beiträgen und an die engagierten Autoren(obwohl ich mich frage, warum so viele Beiträge ins Ausland verlinkt sind, gibt's bei uns keine "Koryphäen" oder ist das Thema bei uns noch nicht so angekommen?) Ich habe mit Punkt 6 habe so meine Probleme [wie sicher nicht als einziger hier ;-))]. Ständig schwirren mir irgendwelche Ideen oder was zu erledigendes im Kopf herum, was mit der Zeit zu einer schieren Sintflut von Notizen (auf allem was gerade so greifbar war) geführt hat. Mal so in die Runde gefragt: hat es tatsächlich schon jemand geschafft, und mit welcher Strategie, so einen Berg durch- und weg zu arbeiten? Und vor allem dann auch dauerhaft dran zu bleiben! Ich habe den Eindruck, daß nicht wenige, mich eingeschlossen, sich eher im " wie und was" verheddern. Es wurde hier ja auch schon gelegentlich thematisiert, nicht laufend nach Neuem zu suchen, sondern "einfach" mal anzufangen. Wenn's denn so "einfach" wäre...

  • Ivan Blatter

    18.01.09 (08:59:30)

    @karin: Danke für den guten Tipp! @Hollebautz: Ich arbeite nach dem GTD-Prinzip: Ich sammle die Notizen in der Inbox und bearbeite sie mehr oder weniger täglich durch, d.h. ich übertrage Ideen in meine Ideensammlung, Aufgaben in die Aufgabenliste usw.

  • Michael Kieweg

    19.01.09 (12:50:31)

    Außerdem sind es doch "bloß" Ideen. Die haben doch keinen Anspruch auf Verwirklichung. Wenn man es macht gut, wenn nicht auch gut. Nur "Nicht machen können", weil man es vergessen hat, ist blöd. Ich schreibe mir auch jede krause Idee auf, die mir so in den Kopf kommt. Am Ende meines Tages übertrage ich sie in einen Ordner auf dem Rechner, indem ich für jede Idee ein neues Textdokument anlege. Ab und an schaue ich mal in diesen Ordner rein, gucke die Ideen an und manchmal fällt mir spontan was dazu ein. Dann arbeite ich an dieser Idee weiter. Manche Ideen schmoren monatelang, bevor was aus ihnen wird, manche werden nie umgesetzt und wieder andere werden zwar nicht umgesetzt, liefern aber die Initialzündung für etwas anderes. Also bloß keine Panik!

  • Britta

    20.01.09 (17:01:29)

    Letztendlich sind das alles Tipps, die man als gute Faustregel für einen geregelten Tagesablauf ansetzten kann. Natürlich sollte jeder diese Liste für sich und seinen individuellen Tagesablauf anpassen, denke ich.

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