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08.06.11

Kreatives Tagträumen

Tagträumen: Eine Insel mitten im Alltag

Reif für die Insel

Tagträume sind eine kleine Flucht aus dem Alltag. Eine Flucht an einen Ort der Fantasie, an dem es keine Termine, keinen Ärger und keinen Stress gibt. Dort hat die liebe Seele ihre Ruhe und kann zu sich selbst finden. Ganz bei sich selbst sein. Dort ist wieder Raum für Ideen und Kreativität. Kann man nun einfach umschalten und fünf Minuten tagträumen? Ja, dafür gibt es Techniken. Mithilfe dieser Techniken wird der Körper einbezogen und unterstützt das Innere dabei, zur Ruhe zu finden, abzuschalten und neue Energie zu sammeln. Und so geht's ...

Wie Sie sich geistig lockern

-> Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl, schließen Sie die Augen und entspannen Sie sich. Lassen Sie Ihre Muskeln schlaff werden. Beachten Sie eine Zeit lang nur, wie sich Ihre Muskeln und Körperteile anfühlen.

-> Beobachten Sie nun Ihren Atem. Folgen Sie geistig dem Auf und Ab des Atmens. Atmen Sie tief aus dem Bauchraum. Lassen Sie Ihre Atmung dabei immer tiefer und ruhiger werden.

-> Wenn Gedanken in Ihren Kopf kommen, lassen Sie sie wie Wolken durch Ihren Kopf ziehen.

-> Werden Sie innerlich immer stiller, spüren Sie Ihren Herzschlag.

-> Genießen Sie diese zuverlässige Schwingung.

-> Nach einer Weile öffnen Sie wieder die Augen, schauen umher und kehren in Ihren Alltag zurück.

Wie Entspannungstechniken funktionieren

Durch Entspannungstechniken können wir unser Hirn bewegen, eine andere „Schwingung“ (Alpha-Zustand) der Gehirntätigkeit einzunehmen. Die Frequenz der Gehirnwellen nimmt ab. Wir haben dabei Kontakt zu unserer „rechten“ Hirnhälfte und zum limbischen System. Der Körper wird frei von Muskelanspannung und die Herzfrequenz sinkt.

Über Meditation erreichen wir ebenfalls eine Befreiung für das Hirn, willentlich alle Lebensvorgänge zu kontrollieren (Beta-Wellen). Diese Erfahrung der Ruhe, der Stille und des „Zu-sich-selber-Kommens“ schafft Energie und Konzentration.

Heute wird Meditation als Weg zur Disziplinierung der Aufmerksamkeit und des eigenen Denkens gesehen. Durch das Training können wir dann auch Ablenkungen gelassen begegnen und wachsam sein, um unsere Ziele im Auge zu behalten. Meditieren können wir im Stehen, Sitzen, Liegen oder in der Bewegung. Die fernöstlichen Lehren bieten uns reichlich Unterstützung in dieser Sache, z.B. Tai Chi oder Qi Gong, sowie andere, auch dem fernöstlichen Kampfsport ähnliche Bewegungsformen.

Durch bewusstes Atmen in bestimmter Abfolge und sehr bewusst durchgeführte Bewegungen wird Konzentration erreicht. Nach dem „Eintauchen“ in andere Schichten des eigenen Bewusstseins erreichen wir Klärung, Ideen, Schlüsselbotschaften und Ruhe. Diese „Leere“ ist das Ziel der Meditation.

Man versucht dabei zunächst, das Hirn „leer zu machen“, um sich dann konzentriert dem Atem, einem Gebet, einem Mantra, einem Ritual, einem inneren Bild oder einem Tagtraum zuzuwenden. Zwischenzeitliches Abschweifen wird umgelenkt zum Gegenstand der Aufmerksamkeit. Es ist empfehlenswert, jede Sitzung mit einer Konzentrationsübung zu beginnen, z.B. einer Atemtechnik. Wenngleich diese Formen erst geübt sein wollen und vielleicht nicht jedermanns Sache sind, so bieten sie neben der körperlichen und psychischen Erholung auch die Entwicklung von Kreativität.

Wie Sie sich schnell entspannen – die Zähltechnik

-> Setzen Sie sich bequem hin, schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem.
-> Beobachten Sie das ruhige Fließen. Sie beginnen nun, mit dem Ausatmen rückwärts zu zählen.
-> Beginnen Sie mit zehn. Zählen Sie im Geiste bei jedem Ausatmen eine Zahl runter, bis Sie bei null angekommen sind.
-> Mit etwas Übung können Sie auch bei fünf beginnen oder bei drei und sind dann sofort entspannt.

Durch mentale Entspannung wird der Alpha-Zustand angestrebt. Dann sind wir klar und ansprechbar, aber der Kopf ist „leer“. Mit ein wenig Übung können wir selbst in die mentale Entspannung gleiten.

Der positive Effekt der Entspannung durch diese einfache „Trance“ ist eine Erfrischung für das Gehirn. Anschließend sind wir wieder in der Lage, Ideen zu produzieren, intensiv zu arbeiten und unsere Aufgaben zu lösen.

An etwas Schönes denken

Wie Sie kreativ „tagträumen“:

-> Setzen Sie sich bequem hin, schließen Sie die Augen. Atmen Sie ruhig aus und ein. Beobachten Sie Ihren Atem, den gleichmäßigen Rhythmus des Einströmens und Ausströmens Ihres Atems.
-> Gehen Sie von Ihrem Ort aus über eine Straße, einen Weg zu einem Ort, der für Sie schön ist. Das können ein Strand, eine Wiese, ein Wald, ein See oder was auch immer sein.
-> Sie finden dort einen Platz zum Sitzen oder Liegen. Sie können sich auch einen realen Ort vorstellen, den Sie schon kennen. Der Ort sollte positiv „aufgeladen“ sein.
-> Begeben Sie sich in das Bild: Was sehen Sie? Was hören Sie? Was spüren Sie? Was möchten Sie tun? – Tun Sie es.
-> Genießen Sie die Stimmung, nehmen Sie Ihre Gedanken wahr.
-> Wenn Sie diese Stimmung aufgenommen haben, gehen Sie wieder über die gleichen Wege zurück in die Situation – jetzt.
-> Genießen Sie den Kurzurlaub für die Seele.

Wir wünschen Ihnen gute Entspannung und wunderbare Tagträume ...

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