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07.04.14Leser-Kommentare

Ein erfolgreiches Team kommt nicht von ungefähr: 7 Voraussetzungen für produktive Zusammenarbeit

Teamarbeit richtig organisieren ist nicht einfach. Um zu gewährleisten, dass alle produktiv zusammenarbeiten, sollten die Grundfaktoren stimmten. 7 Punkte, auf die man achten sollte.

rnast bei flickr.com (CC BY 2.0)Teamarbeit hat einen schlechten Ruf. Hinter vorgehaltener Hand wird »TEAM« gerne mal als Abkürzung für »Toll, ein anderer macht's« verwendet.

Und dann ist da noch der Aspekt des sozialen Faulenzens: Sobald Individuen im Kollektiv mit anderen auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten und dabei ihre Einzelleistung nicht bekannt wird, sinkt die Teamleistung - zumindest bei einfachen Aufgaben.

Wie stellt man sicher, dass das Team dauerhaft an einem Strang zieht? Als erstes müssen die Grundlagen stimmen. So sollten beispielsweise im Team gemeinsame Ziele vorherrschen, jeder sollte seine fest definierte Rolle haben und Aufgaben sollten richtig delegiert und kommuniziert werden.

Das gilt es zu beachten für die produktive Zusammenarbeit

  • Tipp 1: Die gemeinsame Zielsetzung muss stimmen. Wie hat sich das Team eigentlich zusammengefunden? Welche persönlichen Ziele hat jedes Teammitglied? Und gelingt es Euch, Euch auf ein gemeinsames Ziel zu einigen?
  • Tipp 2: Die Rollenverteilung muss stimmen. Habt Ihr mal drüber nachgedacht, wer von Euch etwas besonders gut kann? Ich meine nicht Fachwissen. Kann z. B. einer besonders gut die Dinge systematisch zusammenbringen, ein anderer ist der große Kreative in diesem Team? Und nutzt Ihr die besonderen Talente dann auch gezielt, um Euer Team voranzubringen?
  • Tipp 3: Immer wieder die Bedeutung des Teams in Erinnerung rufen. Um einem Leistungsabfall vorzubeugen, ist es wichtig, dass sich das Team immer wieder seine Bedeutung klar macht - zum Beispiel, indem es sich die Entwicklung der gemeinsamen Zusammenarbeit vor Augen führt. Wie war das eigentlich - habt Ihr erstmal losgelegt und gedacht, jetzt sehen wir mal, was sich entwickelt? Oder habt Ihr von Beginn weg auch eine Entwicklung des Teams eingeplant - mit allen Konsequenzen, die das hat?
  • Tipp 4: Jeder leistet seinen Beitrag. Damit Teamarbeit gelingen kann, ist es wichtig, dass jedes Teammitglied seinen individuellen Beitrag zum Gelingen leisten kann. Das hebt das persönliche Verantwortungsbewusstsein des Einzelnen für die Ergebnisse, die das Team erzielt.
  • Tipp 5: Ideen-Findung. Wie läuft das bei Euch ab, wenn Ihr neue Ideen sucht: Sitzt da einer an einer Zentralstelle, wo alles zusammenläuft? Oder argumentiert und entscheidet Ihr alles gemeinsam?
  • Tipp 6: Aufgaben delegieren und Kommunikation. Wie läuft das, wenn Ihr Aufgaben delegiert? Welche Kommunikationsmittel und -wege nutzt Ihr bevorzugt: Persönliche Gespräche, E-Mail, Telefon, Social Media, Meetings? Haben die sich im Laufe der Zeit verändert? Und wie stellt Ihr sicher, dass der andere auch richtig verstanden hat, was Ihr kommunizieren möchtet?
  • Tipp 7: Lerneffekte. Gab es in der Teamentwicklung einen Punkt, an dem Ihr erst einmal einen Schritt zurückgehen musstet, der sich aber hinterher als notwendiger und nützlicher Lernschritt herausgestellt hat?

 

Bild: rnast bei flickr.com (CC BY 2.0)

Kommentare

  • Sebastian Thalhammer

    10.04.14 (13:53:28)

    Zusatztipp: Leistung vorleben. Nur wer die Leistung bringt, die er von seinem Team / in seinem Team fordert, kann erwarten, dass er diese auch erhält. In der Teamarbeit ist eine Führungskraft verantwortlich den nötigen Zug in die Richtung zu bringen, in die es gehen soll. Wie sehen Sie das?

  • Simone Janson

    13.04.14 (09:38:15)

    Hallo Sebastian, das sehe ich genau so. Ich hatte auch öfter mal mit Vorgesetzten zu tun, die dieses Prinzip nicht erfüllt haben - das wirkt merkwürdig inkongruent.

  • Tim

    14.04.14 (00:17:09)

    Meine Beobachtung: Führung ist in unseren Breiten "braun" besetzt und es wird dadurch zu wenig Kommuniziert und zuviel diskutiert. Wenn jeder seine Rolle mit seinen Stärken und Schwächen kennt, so kann er sie optimal im Team einbringen. Damit das gelingt sollte es eine gute Führungskraft geben. Leider wird in Deutschland eher der fähige Fach"arbeiter" in eine Führungsposition gebracht als jemand eingesetzt der fachlich nicht viel versteht, aber sehr gut führen kann.

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