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12.06.09Leser-Kommentare

Der Link am Morgen: Zur Entschleunigung

Zen-Habits-Blogger Leo Babauta gibt zehn Tipps zur Entschleunigung: Weniger tun, aufmerksamer sein, (Geräte) abschalten, sich auf die Menschen konzentrieren, die Natur schätzen, langsamer essen, langsamer fahren, Gutes in allem finden, nur eine Sache machen statt zu multitasken und ruhig atmen solle man.

Ich würde nahezu jeden Punkt unterschreiben. Und möchte trotzdem die Infoflut meiner RSS-Feeds und die Möglichkeit, auch auf der Alm meine E-Mails zu lesen, nicht missen.

» The 10 Essential Rules for Slowing Down and Enjoying Life More (zenhabits.net)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Kommentare

  • Gudrun

    13.06.09 (01:33:15)

    und die Möglichkeit, auch auf der Alm meine E-Mails zu lesen, nicht missen Ich schon. !!! Wozu brauchst du auf der Alm E-Mails? Schläfst du mit deinem Händi? Hüpfst du von deiner Freundin runter, kurz bevor sie zum Orgasmus kommt, weil grad hörbar eine neue E-Mail angekommen ist? ;-) Tschuldige, das war absichtlich provokant und natürlich nicht persönlich gemeint. Ähm... offtopic: Könntet ihr hier nicht mal eine Vorschau-Funktion einbauen? Ich hasse es, Komms abzusenden, ohne sie vorher kontrollieren zu können.

  • Florian Steglich

    13.06.09 (09:02:29)

    » Gudrun: "Die Möglichkeit", da steht bloß "die Möglichkeit". Ich arbeite ganz gern mal nicht am Schreibtisch, sondern (nach Entfernung sortiert) auf dem Sofa/im Garten/im Café/am See, und dass es auch möglich wäre, mit den 2.5 kg des Laptops das Büro mit auf die Alm zu nehmen und dort zu arbeiten, finde ich ziemlich super. Im Übrigen habe ich sämtliche Signaltöne für eintreffende Mails u.ä. abgestellt. Zur Vorschau: Wir haben bereits sozusagen die nachträgliche Vorschau, indem Du einen abgegebenen Kommentar nochmal editieren kannst.

  • Gudrun

    13.06.09 (19:12:26)

    Okay, die Möglichkeit an sich ist nichts Schlechtes. Sie führt aber leider allzu oft zu einer vermeintlichen Verpflichtung, immer und überall und rund um die Uhr erreichbar zu sein, ob nun für Geschäftskontakte oder für Privatkontakte. Bis hin zu (derzeit vielleicht noch etwas übertrieben): Nun leg dir doch endlich mal ein IPhone zu, ist ja völlig hinterwäldlerisch, dass du bei deiner Gebirgswanderung am Wochenende volle zwei Tage nicht per Mail erreichbar bist. Ich bin beileibe keine Technikverweigerin, bin zwar mit dem Zeug nicht aufgewachsen, mag aber viel davon. Nur das ständige Erreichbarseinmüssen - das mag ich ganz und gar nicht! ad Kommentare editieren: Geht aber nur 5 Minuten lang. Ich mag manchmal mehr Zeit für das was ich tue.

  • Michael Kieweg

    15.06.09 (07:35:58)

    Da schließe ich mich Gudrun an. ich habe gerade ein Wochenende auf einem 3D-Bogenturnier mit Frau und Freunden verbracht - ohne Handies, ohne Laptop, ohne Glotze. Es war einfach nur himmlisch und hat die Batterien wieder aufgeladen. Als ich heute morgen dann die 30 unbeantworteten Anrufe auf dem Handy kontrolliert habe, war genau einer dabei, der nicht in die "Ich wollte nur mal hören, wie es dir geht, aber du bist ja wieder nicht erreichbar"-Jammerkategorie gehörte. Ständige Erreichbarkeit ist echt eine selbstgeschaffene Hölle!

  • Florian Steglich

    15.06.09 (07:55:27)

    » Gudrun und Michael: Sehe ich genauso und finde es trotzdem besser, sich bewusst gegen Erreichbarkeit zu entscheiden - statt zwangsweise mangels Infrastruktur.

  • Gudrun

    15.06.09 (20:21:53)

    @Florian: Stimmt schon, aber mit mangelnder Infrastruktur argumentiert es sich oft besser :). Heute sagt man halt "Ich hatte in den Bergen leider keinen Empfang" ... Ernsthaft, ich stoße des öfteren auf Unverständnis, wenn ich z.B. sage: Ja, ich habe gesehen, dass XY mir gemailt hat, hab mir die Mail aber noch nicht angesehen. Warum? Weil ich gerade was anderes zu tun habe. Ich komme mit Hektik nicht klar, nehme mir daher wenn möglich nur die Termine vor, die ich leicht schaffen kann - und bin dadurch ständig mit Leuten konfrontiert, die hechelnd zwischen fünf Terminen, von denen sie drei abzusagen vergessen haben, irgendwas Dringliches von mir wollen und dann nicht verstehen, wenn ich sage, ich hätte gerade keine Zeit. Warum denn nicht, du hast doch eh nichts Dringendes zu tun, heißt es dann immer. Zugegeben: Nein sagen ist nicht gerade meine Stärke ;).

  • Oliver Springer

    23.06.09 (22:30:19)

    Zu lernen, nicht alles, was gerade möglich ist, zu tun, bringt uns viel weiter, als etwas nicht zu können, weil es schlicht gerade nicht möglich ist. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als es nachts kein Fernsehen gab. Ja, da lief tatsächlich gar nix, es gab kein Signal, nicht mal ein Testbild. Soll ich Euch was sagen? Ich gucke nicht rund um die Uhr. Also wirklich mal! Mit der Argumentation könnte man ab 20 Uhr abends auch den Strom abschalten... ;-)

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