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29.10.07Leser-Kommentare

Der Link am Morgen: Sparen mit Extrakonto

Auf GetRichSlowly erklärt ein Gastautor, wie er mittels eines zusätzlichen Bankkontos Geld anspart. Auf dieses Bankkonto geht sein Gehalt ein und von da aus wird anschließend ein bestimmter Betrag automatisch zum Leben auf sein erstes Konto überwiesen:

 

My real-life employer direct-deposited my paycheck into a money market account. This account used an automated bill-payment service to make deposits into my regular checking and savings account every two weeks. This last set of accounts was used for ATM transactions, and for paying all of my bills. Income into this account was my ?salary?.

Die Auszahlung von diesem Konto auf das Konto für Rechnungen etc. ist also das 'Gehalt', das der Autor sich selbst zugestandt. Alles Andere wird automatisch gespart.

Klingt umständlich. Aber wem es schwer fällt, mit Geld vernünftig umzugehen, dem kann diese Methode helfen, sich selbst auszutricksen. Der Autor schaffte es so immerhin, seine 20.000$ Schulden abzuzahlen und genug anzusparen, um sich mittlerweile jederzeit zur Ruhe setzen zu können.

» Build Wealth with a ?Virtual Employer? 8 Get Rich Slowly

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Kommentare

  • Hummelflug

    29.10.07 (14:34:05)

    Anders-rum wird auch ein Schuh draus: Statt zwei (gebührenpflichtige Giro-)konten lieber ein zusätzliches Sparbuch/Tagesgeld, auf das monatlich ein fester Betrag per Dauerauftrag abgebucht wird. Am besten zeitgleich mit dem Gehaltseingang - das was danach übrig ist, ist das oben erwähnte Gehalt an sich selbst.

  • Marcel Weiss

    29.10.07 (19:18:27)

    Ja das stimmt. Die Grundidee ist einfach, tatsächliches und im Alltag verbrauchendes Einkommen mit zwei separaten Konten zu trennen. Bietet sich natürlich an, das Verfahren zu wählen, das mit den geringsten Gebühren daherkommt.

  • Rene

    30.10.07 (08:40:34)

    Ich habe letztes Jahr meine ganz eigene Idee entwickelt, wie sich Geld ansparen lässt. Es kann als "Sparen durch Ausgeben" beschrieben werden und funktioniert ohne extra Konto (obwohl es für Verwaltungszwecke ganz praktisch wäre). Wie das gehen soll? Ganz einfach. Man nehme alle Ausgaben und schlage eine "Sparsteuer" auf. Dabei habe ich mich an der Mehrwertsteuer orientiert. Also wenn ein Produkt 100? brutto (also inkl. MwSt.) kostet, dann schlage ich nach deutscher Mehrwertsteuer 19% drauf. Da der Betrag etwas unrund ist, nehmen wir am besten 20%. Also wenn ich ein Produkt für 100? kaufen möchte, dann muss ich 120? dafür ausgeben. 20? wandern in das Sparschwein. Je mehr ich kaufe, desto mehr spare ich auch. Schulden können damit vermieden werden, weil jeder ausgegebene Euro auch 20 Cent Sparen bedeutet. Wer es noch extremer mag, der kann sein Einkommen auf diese Art besteuern. Wieder können wir 20% nehmen. Allerdings kann der Reiz zu sparen verloren gehen, wenn wir allzu viel sparen. Wenn ich Geld anspare ohne auszugeben, muss ich verzichten. Ich muss also viele Jahre verzichten, um wenige Jahre viel Geld zu haben und auszugeben. Mit meinem Modell kann ich ruhigen Gewissens Geld ausgeben und weiß, dass ich dabei sogar noch spare. Das Ersparte kann angelegt und die Zinsen können für weitere Ausgaben genommen werden, die wiederum einer "Sparsteuer" unterliegen. Hat das Sparkonto eine gewisse Höhe erreicht (z.B. eine Million Euro -> das sind 40 Jahre lang jährlich 25.000? + Zinserträge von durchschnittlich grob 15.000? jährlich bei 3% p.A. = etwa 40.000? im Jahr), können wir uns z.B. in den Ruhestand begeben.

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