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31.07.08

Der Link am Morgen: Schachmatt, Gewohnheit!

Will man seine Gewohnheiten ändern, dann ist das wie Schachspielen, meint Personal-Development-Guru Steve Pavlina. Ein Schachspiel hat mehrere Phasen:

  • Die Anfangsphase, in der es darum geht, seine Figuren sinnvoll aufzustellen.
  • Die mittlere Spielphase, in der man Gelegenheiten und Vorteile sucht, ohne aber schon auf ein Schachmatt zu schielen.
  • Die Endphase, in der meist schon klar ist, ob man gewinnen wird. Es geht zielstrebig auf den König des Schachpartners zu.

Und ganz ähnlich solle man es auch bei Gewohnheitsänderungen halten:

Statt zu versuchen, den gegnerischen König in vier Zügen matt zu setzen/von heute auf morgen von einer schlechten alten auf eine neue gute Gewohnheit umzuschalten, gehe man besser schrittweise vor.

In der Anfangsphase geht es um die Orientierung: Man liest Bücher und Blogs und macht einen ersten Plan. Im zweiten Schritt geht es darum, sich eine gute Ausgangslage zu verschaffen: Man erzählt Freunden von seinem Vorhaben und setzt sich so selbst unter Druck, besorgt das «Material» für die Gewohnheitsänderung (Sparschwein, gesundes Essen, Joggingschuhe). Erst in der Endphase schließlich geht es daran, die neue Gewohnheit tatsächlich einzuüben: Man nimmt sie sich für 30 Tage fest vor und setzt alles daran, an jedem Tag das Häkchen im Kalender setzen zu können. Ob man nun durchhält, hängt wesentlich davon ab, welche Züge man in den vorigen Phasen gemacht hat.

» Habit Change Is Like Chess [stevepavlina.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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