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30.06.09Leser-Kommentare

Der Link am Morgen: Ausreden ausgeredet

Ich kann jetzt noch nicht mit dem Konzept anfangen, erst muss ich den Schreibtisch aufräumen. - Ich würde ja jetzt eigentlich gerne ins Fitness-Studio, muss mich aber erst anmelden, und das dauert bestimmt ewig, dafür habe ich heute keine Zeit. - Ich wollte noch meine Großeltern anrufen, aber ich warte noch, bis ich genau weiß, wann ich sie über die Feiertage besuchen werde.

Ausreden. Solche und ähnliche Ausreden und Entschuldigungen dafür, dass man etwas gerade nicht machen kann, kennt vermutlich jeder hier. Produktivitäts-Superheld Leo Babauta will uns diese Ausreden ausreden. Und er weiß auch, wie das geht:

How to kill your excuses (zenhabits.net)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Kommentare

  • Martin

    30.06.09 (21:28:49)

    Ja, zum Thema Ausreden können wahrscheinlich die meisten von uns ein Liedchen singen. Die von Dir erwähnten Tipps auf zenhabbits.net bringen die Dinge wirklich auf den Punkt. Wer sich noch etwas mehr mit dem Thema beschäftigen möchte, für den hätte ich noch einen Buchtipp: Das Ende der Ausreden (von Brigitte Roser), besprochen hier: http://www.buch-ratschlag.de/das-ende-der-ausreden Grüße, Martin

  • Martin

    11.07.09 (03:35:46)

    Meines Erachtes wird die Ausreden-Theorie dem Thema nicht gerecht - und sowas von zenhabits.net. Zumindest wenn ich von mir und einigen Bekannten schließen darf - es sind nicht einfach nur vorgeschobene Ausreden, sondern vielmehr z.T. tiefe, manchmal auch verschachtelte Konflikte, die einen Dinge aufschieben lassen. Der Artikel nennt zwar den Punkt 'See your goal', das hätte aber imho noch deutlich vertieft werden müssen... Wenn ich z.B. "alte Schulfreundin [endlich] anrufen!" vor mir her schiebe, dann kann dies gut daran liegen, dass ich... - nicht weiß, weshalb ich das überhaupt will (was durch 'see you goal' direkt lösbar wäre) oder aber - ich schäme mich dafür, dass ich immer noch da wohne, wo ich schon seit 10 Jahren wohne, und habe Angst, dass das zum Thema wird - bin mir aber dessen vielleicht gar nicht ganz bewusst oder - ich hab früher zu dieser Freundin immer gesagt, ich würde mit 30 aufhören zu Rauchen (was natürlich nicht passiert ist) oder - will ich ihr ggü. lieber so tun, als ob alles in Butter wäre, obwohl ich total unzufrieden bin, oder will ich ehrlich zu Ihr sein? - etc... Andere Situation: Das Mädel ansprechen, in das ich mich schon lange verguckt habe. Die platte Ausrede könnte sein: Ich muss erst zum Frisör. Der dahinter liegende Konflikt: Seit Jahren weiß ich nicht, was ich mit meinen Haaren anstellen soll (und ja, Frisuren sind wirklich häufig Gegenstand tiefer psychologischer Konflikte! :) ) Um sich solcher Konflikte bewusst zu werden, kann es z.B. hilfreich sein, die aufgeschobene Sache zuerst einmal in Gedanken durchzuspielen, und dabei auf unangenehme Gefühle bzw. Befürchtungen zu achten. Leider neigen wir Menschen dazu, genau dies i.d.R. nicht zu zulassen. Fazit: Solche persönlichen Konflikte kommen m.E. in der Produktivitätssphäre viel zu kurz, und ich würde sehr gerne mehr dazu lesen bzw. erfahren! PS: Bin übrigens ein anderer Martin!

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