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24.06.08

Definero: Nachschlagewerke im Browser

Definero-Logo«Definero» ist eine Erweiterung für Firefox und Internet Explorer, die diverse Nachschlagewerke zu einem Tool kombiniert. Wir haben sie kurz getestet.

Als Toolbar (soll noch im Juni auch für den neuen Firefox 3 verfügbar sein mittlerweile verfügbar, siehe Kommentare) nistet sich Definero im Browser ein und bietet dann unter anderem Lexikon, Abkürzungssuche und Übersetzungen für alle Begriffe, die man mit der Maus markiert.

Wer die Installation oder den Platzbedarf scheut, kann sich auf Bookmarklets beschränken - und damit auch wählen, welche der Funktionen er nutzen möchte. Nicht so schön dabei: Das Pop-Up, das sich nach einem Klick aufs Bookmarklet öffnet, ist ein Pop-Under, man muss es erst wieder an die Oberfläche holen.

Was kann Definero?

  • Lexikon: Definero durchsucht die Wikipedia nach dem markierten Begriff.
  • Wortanalyse: Außerdem schlägt es den Begriff im «Wortschatz»-Projekt der Uni Leipzig nach und spuckt dabei zum Beispiel Synonyme und Satzbeispiele aus:

    Wortanalyse-Funktion von Definero
    Wortanalyse-Funktion von Definero

  • Abkürzungen: Zu 44.000 Abkürzungen kennt das Tool eine Erklärung.
  • Übersetzungen (deutsch-englisch und andersherum): Über 200.000 Worte und Phrasen kann Definero übersetzen.
  • Web-Suche: Und schließlich bietet es den Direkteinstieg zu einigen Suchmaschinen und Verzeichnissen, in denen man den Begriff der Wahl nachschlagen kann, ohne ihn erneut einzugeben.

Klingt alles nicht spektakulär? Stimmt. Wikipedia-Einträge sind ohnehin bei Google weit oben in den Trefferlisten zu finden, zudem gibt es mehrere andere Möglichkeiten, die Enzyklopädie unmittelbar anzuzapfen; und wer den ein oder anderen Google-Trick kennt, erreicht einige der Funktionen von Definero auch direkt dort.

Dazu kommen ein paar Einschränkungen: Groß- oder Kleinschreibung macht einen Unterschied bei der Suche, Operatoren («Begriff UND Begriff») werden nicht berücksichtigt, und effizienter wäre es zudem, alle Ergebnisse zugleich zu präsentieren. Zumindest in meinem Test (Firefox 2) nervte außerdem ein stroboskopartig flackerndes Favicon bei manchen der gerade aufgerufenen Seiten in der Definero-Toolbar gewaltig.

Trotzdem: Wer häufig die Kombination etwa von Wortanalyse und Übersetzung benötigt, könnte mit Definero ganz gut bedient sein. Dass durch die Pop-Up-Lösung kein neuer Browsertab nötig ist, wenn man gerade in einem anderen arbeitet, kann ja durchaus angenehm sein. Und wenn man sich nur die Bookmarklets der Wahl zusammenstellt, beansprucht das Tool auch längst nicht soviel Platz auf dem Bildschirm.

Der Link zum Ausprobieren:

» definero.de

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