<< Themensammlung Organisieren

05.07.16Kommentieren

7 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Das umweltfreundliche Büro

Büroklammern für ein umweltfreundliches BüroBesonders wiederverwendbare Stücke, wie Büroklammern, sollten aufgehoben und weiter genutzt werden.

1. Materialien wieder verwenden

Umschläge, Büroklammern, Klarsichtfolien und vermeintliches Altpapier: all diese Dinge werden im Büro gerne und oft entsorgt, obwohl sie noch verwendbar wären und problemlos noch genutzt werden könnten. Es ist durchaus sinnvoll, die Mitarbeiter zu ermutigen, wiederverwendbare Materialien aufzuheben und an anderer Stelle zu gebrauchen. In manchen Start-Ups, wird das Upcycling sogar zum kompletten Einrichtungs-Motto. Im Alltag ist das jedoch auch anzuwenden: Es macht beispielsweise Sinn Fehldrucke zu Notizblöcken zu bündeln und sie so zu nutzen, statt neue Karoblöcke und Blankopapier zu kaufen. Auch Umschläge und Versandtaschen können mehrmals verwendet werden, genauso wie natürlich Mappen, Ordner und Büroklammern. So wird sowohl der Abfall reduziert, als auch Kosten gesenkt. Damit dieses Verhalten jedoch nicht als „Einsparwut“ gedeutet wird, sollte die neue Firmenpolitik und die damit verfolgten Ziele offen und klar kommuniziert werden.

 

2. Energie sparen

In den letzten Jahren hat sich im Bereich des Energieverbrauchs von elektronischen Geräten viel getan. Es macht dementsprechend Sinn, veraltete Geräte im Büro bei Zeiten auszutauschen und durch neue, umweltfreundlichere Varianten zu ersetzen. Bei Computer-Zubehör wie Drucker und Scannern ist es oftmals besser auf effiziente Multifunktionsgeräte zu setzen, und damit sowohl die Stromrechnung zu schmälern, als auch die Stromspartechnologie neuer Geräte zu nutzen, die ihren Energieverbrauch in Ruhephasen erheblich reduzieren können. Wenn es längere Pausen gibt, lohnt es sich die Computer in den Ruhemodus zu versetzen – nach Geschäftsschluss sollten sie natürlich komplett abgeschaltet werden, genau wie das Licht und andere Stromverbraucher. Dafür können Zeitschaltuhren ein wertvolles Hilfsmittel sein.  

 

3. Abfall reduzieren

Auch im Büro fällt viel Müll an: Essensverpackungen vom Mittagessen, Altpapier, leere Verpackungen von Bürobedarf. Indem Materialien sinnvoll wieder verwendet werden, ist bereits ein großer Schritt getan um den Abfall zu verringern. Darüber hinaus sollte jedoch darauf geachtet werden, dass  der Müll sinnvoll recycelt wird. Mülltrennung ist auch im Büro praktikabel, wenn an den einzelnen Arbeitsplätzen, in der Küche oder im Pausenraum verschieden Behälter dafür vorgesehen und ausgewiesen sind. Falls sich eine Kantine in der Nähe befindet, könnten darüber hinaus attraktive Angebote mit dem Anbieter vor Ort ausgemacht werden: das spart das Geld der Mitarbeiter, verbessert die Pausenqualität und reduziert den Abfall von Fertiggerichten oder Bäckertüten.

 

4. Den Arbeitsplatz grüner gestalten

Energiesparende Geräte sind ein Weg, sowohl unnötige Stromverbraucher vom Netz zu nehmen, als auch das Raumklima zu verbessern. Denn oftmals stoßen veraltete Geräte eine unangenehm belastende Abluft aus - Laserdrucker geraten darüber hinaus immer wieder in die Kritik, sogar giftige Partikel auszustoßen. Da sich die Technologien aber annähern, gibt inzwischen auch effiziente Tintenstrahldrucker, die die positiven Eigenschaften von beiden Technologien vereinen, die durch Laserdrucker-ähnliche Seitendruckweise laut Hersteller eine Einsparung von 50% der Druckkosten ermöglicht, dabei aber Tinte statt Toner nutzt. Eine weitere Verbesserung des Raumklimas kann durch Pflanzen erreicht werden. Diese nehmen stickiges CO2 auf und produzieren frischen Sauerstoff – darüber hinaus weidet grün das Auge und lässt Räume freundlicher erscheinen.

Bildquelle: fotolia Urheber: PhotoSG

Pflanzen am Arbeitsplatz haben gleich zwei positive Effekte – das Grün entspannt das Auge und das Raumklima bessert sich.

 

5. Die Ausstattung umweltfreundlich halten

Abgesehen von Elektrogeräten, gibt es auch beim sonstigen Bürobedarf die Möglichkeit auf Alternativen zu setzen. Druckerpatronen und leere Toner werden beispielsweise oftmals vom Hersteller zurück genommen und durch Drittanbieter gereinigt und aufbereitet bevor sie wieder neu befüllt werden und zurück in den Verkauf gehen. Druckerpapier kann ebenfalls aus recyceltem Material hergestellt werden – diese Alternative spart Energie, Wasser und Rohstoffe und ist darüber hinaus noch bis zu zwanzig Prozent günstiger als Frischfaserpapier. Bei der Bestellung von Büromaterial lohnt es sich außerdem, möglichst viel von einem Anbieter zu kaufen, da auf diese Weise Lieferungen und Verpackungsmaterial reduziert werden können. Auch Werbemittel wie Flyer oder Einladungen können auf umweltfreundlichem, plastikfreiem Material gedruckt werden. Ist dieses besonders hochwertig, hinterlässt es sicherlich einen positiven Eindruck bei den Empfängern der Mittel und das grüne Image wird weiter nach außen getragen.     

6. Wege verkürzen

Größere Meetings, die nicht innerhalb des Unternehmens stattfinden verlangen oft weite Reisewege. Es ist sinnvoll diese Wege möglichst kurz zu halten und das ein oder andere Meeting vielleicht sogar auf die digitale Ebene zu verlegen. Dank Videokonferenzen ist das problemlos möglich, spart Zeit, Reisekosten und schont die Umwelt. Auch die Mitarbeiter können dazu ermutigt werden, Fahrgemeinschaften zu organisieren. Oftmals kommen mehrere Mitarbeiter aus der gleichen Richtung – warum also unnötig Sprit verbrauchen? Darüber hinaus schafft dieses ein besseres Verhältnis des Personals untereinander, das Team rückt näher zusammen und wird auf diese Weise gestärkt.

 

7. Informieren und weiter geben

Die Maßnahmen, die zur Schonung der Umwelt und für mehr Nachhaltigkeit ergriffen werden, stoßen bei den meisten auf große Zustimmung. Sowohl unter den Mitarbeitern, als auch für die Darstellung nach Außen kann es also sehr wertvoll sein, offen damit umzugehen und die Nachhaltigkeit sogar zum Aushängeschild des Unternehmens zu machen. Das macht es gerade jungen und umweltbewussten Mitarbeitern leichter, sich mit ihrer Arbeit zu identifizieren. Diese Begeisterungsfähigkeit trägt sich nach außen weiter und vermittelt ein positives Image, das für weitere Beziehungen hilfreich sein kann.

 

Fazit: Umweltschonender zu arbeiten muss nicht bedeuten, teurer oder ineffizienter zu wirtschaften. Oft sind umweltschonende und kostengünstigere Varianten eng miteinander verbunden und lassen sich gleichzeitig realisieren. Das Image, welches durch diese Philosophie nach außen getragen wird, wird oftmals sehr positiv aufgenommen – daher lohnt es sich, Energie- und Ressourcenschonend zu arbeiten und dem Thema Nachhaltigkeit auf diese Weise näher zu kommen. Und da grünes Wirtschaften im Trend liegt, kann es sogar näher zum Kunden und damit zu neuen Aufträgen führen – damit lohnt es sich gleich doppelt.

Kommentare

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer