<< Themensammlung Organisieren

25.05.08Leser-Kommentare

Das kleine Einmaleins: Die Salami-Taktik

«Wie isst man einen Elefanten?» - «Stück für Stück.» Das ist eine nicht ganz leckere, aber trotzdem gelungene Zusammenfassung für den Tipp, den wir heute vorstellen wollen.

(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.

Dass der Stück-für-Stück-Verzehr eines Elefanten zumindest ohne ausreichende Kühlkapazitäten nicht sehr bekömmlich sein dürfte, kann man getrost ignorieren - es geht ja nur darum, ein Prinzip zu verdeutlichen, das da lautet:

Wenn Du ein unüberschaubares Projekt vor Dir hast, zerlege es in möglichst viele sinnvolle und möglichst konkrete Teilschritte, und erledige diese dann einen nach dem anderen. Das hat mehrere Vorteile: Man sieht sehr viel schneller Fortschritte und Ergebnisse. Und man hat nicht mehr das Gefühl der Hilflosigkeit, das einen befällt, wenn kein Ende (und manchmal nicht einmal ein Anfang) in Sicht ist.

Denn was uns hindert, mit einer Aufgabe anzufangen, ist oft weniger die mühsame und unangenehme Arbeit, die vor uns liegt, sondern die Unübersichtlichkeit. Es hemmt, keinen «Plan» zu haben. Wenn wir aber aus der einen großen Aufgabe mehrere kleine machen, wird selbst der unbezwingbarste Berg Arbeit zu zwar zahlreichen, aber doch bewältigbaren Häufchen.

Das ist es auch, was David Allen meint, wenn er sagt: Projekte kann man gar nicht erledigen - sondern nur die Aufgaben, aus denen ein Projekt besteht; Salamischeibe für Salamischeibe eben.

Kommentare

  • erwin

    25.05.08 (20:42:31)

    bleibt nur die frage offen wie der mittarbeiter die sinnvollen und wichtigen teilaspekte des projekts erkennt ;-)

  • Florian Steglich

    25.05.08 (23:08:42)

    "Der Mitarbeiter"? Der Tipp mit dem Delegieren kommt doch erst noch ;)

  • Réka

    26.05.08 (08:12:17)

    Noch ein Vorteil der "Salami-Taktik": man kann die Dauer der kleineren Aufgaben besser schätzen als der nötige Zeitaufwand komplexen Projekts.

  • Florian Steglich

    26.05.08 (12:26:16)

    » Réka: Gute Ergänzung, danke!

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer