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21.07.08

Das kleine Einmaleins: Besser gleich aufstehen

Ob man früh aufsteht oder lang schläft, spielt keine entscheidende Rolle - es kommt darauf an, dass man nicht ständig abwechselt.

(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.

Wenn es ums Thema "Früh aufstehen" geht, wird mit harten Bandagen diskutiert. Ist frühes Aufstehen grundsätzlich gegen die Natur des Menschen, oder "nur" gegen die von Langschläfern? Ist das alles nur eine Frage der Gewöhnung oder des Willens? Wieso soll man überhaupt aufstehen, bevor man von selbst erwacht, solange man keinen Job mit fixen Arbeitszeiten hat?

Für die Frage, wie man am besten aus dem Bett kommt (und nicht erstmal vier Stunden Schonzeit benötigt, um einigermaßen produktiv zu werden), ist aber eigentlich nur eines wirklich wichtig:

Versuche, immer zur selben Zeit aufstehen - dann fällt es Dir schon nach kurzer Zeit längst nicht mehr so schwer. Man kennt das noch aus Schulzeiten: Während der Ferien hatte man sich völlig vom regelmäßigen Aufstehen entfernt, als es dann wieder jeden Tag um 8 Uhr losging, schienen die Qualen zunächst endlos - bis man nach den ersten ein, zwei Wochen wieder "drin" war.

Wer immer zur selben Zeit aufsteht, programmiert seinen Körper darauf. Das merkt man daran, dass man häufig sogar noch vor dem Weckerklingeln aufwacht. Weil wir dabei nicht mehr überraschend aus der Tiefschlafphase gerissen werden, sind wir auch nicht so gerädert, wie wenn der Wecker mal um 6, mal um 9, mal gar nicht lärmt.

Kleiner präventiver Hinweis: Natürlich ist das kein Dogma. Natürlich gilt das auch nicht zwingend fürs Wochenende (wenngleich der Montagmorgen dadurch angenehmer würde), natürlich kollidiert es mit abendlichen Feiereien, und natürlich gehört es zu den schönsten "Tätigkeiten" des Lebens, endlich mal so richtig auszuschlafen. Dieser Tipp ist etwas für den Alltag, von dem selbstverständlich abgewichen wird. Die Minimalversion wäre: Wenn Du jeden Tag um 8 Uhr im Büro sein musst, dann erschwere es Dir nicht dadurch, mal um 1.30 Uhr und mal um 21 Uhr ins Bett zu fallen.

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