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03.01.12Leser-Kommentare

Ideen und Einfälle: Auf der Suche nach Kreativität

2012 - ein neues Jahr, das darauf wartet, mit Ideen und Einfällen gefüllt zu werden. Drei simple Methoden für mehr Kreativität: Blau, Lob und ein wacher Geist.

Da ich mich heute gänzlich unkreativ fühle, schreibe ich sozusagen aus einer Notlage heraus über Kreativität und probiere verschiedene Sachen aus, um wieder kreativ zu werden.

Blau sehen

Als Erstes stolpere ich bei meiner Internet-Recherche über eine Studie, die besagt, die Farbe Blau steigere die Kreativität und wecke Emotionen. Hirnforscher aus Belgien, England und der Schweiz fanden heraus: Blaues Licht beeinflusst deutlich messbar die Reaktion des Gehirns auf Sinnesreize. Nun gut, kurzer Blick in mein Büro: Da ist nichts Blaues. Kein Wunder, bin ich heute so uninspiriert. Man könnte zum Beispiel eine Wand blau streichen. Vielleicht findet sich auch ein Foto vom letzten Strandurlaub das man dann neben dem PC platziert. Oder man lässt es vergrössern und hängt es als Poster an die Wand. An meiner Wand hängt ein finsteres, schwarz-weisses Motiv von HR Giger. Überhaupt dominiert die Farbe Schwarz bei mir, was das wohl über mich aussagt? Weitere Ideen: Blaue Aktenordner ins Regal stellen. Eine blau getönte Glühbirne verwenden. Blaue Jalousien oder Gardinen, blaue Trinkgläser, Mäppchen, Ablagefächer - und das alles im Blickfeld platzieren. Ich entscheide mich für eine hellblaue iPhone-Hülle, blaue Kerzenständer und eine Flasche Wasser mit blauem Deckel. Das muss vorläufig reichen.

Lob spornt an

Weiter fand ich heraus, dass Lob die effektivste Form der Motivation sei. Der US-amerikanische Stahlindustrielle Charles Schwab sagte treffend: «Ich bin bis heute dem Mann noch nicht begegnet, wie berühmt er auch sein mochte, der nicht nach einer Anerkennung besser und einsatzfreudiger gearbeitet hätte als nach einem Tadel.» Wer motiviert ist, ist auch kreativer. Lob spornt an, die Arbeit noch besser und schneller zu verrichten, neue Ideen einzubringen und diese auch umzusetzen. Leuchtet alles ein. Nur blöd, dass ich als Selbständige niemanden um mich habe, der mich so auf die Schnelle loben könnte.

Augen auf, Ohren auf...


Kannst Du dich noch an Helmi erinnern? Das war der Protagonist einer Kinder-Fernsehsendung im ORF. Immer wenn er den Bildschirm betrat, sang er: «Augen auf, Ohren auf, Helmi ist da». Ja, der kam mir eben gerade in den Sinn. (Die blauen Accessoires scheinen zu wirken). Was Helmi trällert, ist gar nicht so verkehrt. Denn von Natur aus sind wir alle neugierig. Und sobald uns etwas interessiert, sprudeln auch die Ideen. Zudem lässt sich Kreativität immer und überall trainieren.

Wer mit offenen Augen durchs Leben schreitet, andere Leute beobachtet, gut zuhört, den Vögeln und dem Rauschen der Blätter in der Natur lauscht, Form und Farbe von Autos, Häusern, Pflanzen, Tiere, ja, sogar die kleinen Steine auf dem Gehsteig studiert, entdeckt plötzlich zuvor Unbemerktes. Der Geist wird inspiriert, man ist hellwach. Sobald Ideen da sind, sollte man versuchen, diese unmittelbar in die Praxis umzusetzen. Wenn der Motor des Geistes mit dem Treibstoff der Ideen gefüllt ist, kann die Reise in das Land der Kreativität beginnen.

Kommentare

  • Susanne

    03.01.12 (12:48:39)

    Schöne Auflistung. Tipp 1 (blau) halte ich eher für Kaffeesatzleserei, ich glaube nicht, dass das wirklich etwas bringt. Tipp 2 ist gut, aber leider nicht selbst steuerbar. Bleibt Tipp 3, und das ist der Königsweg. Ohne offene Augen und Ohren kann niemand kreativ sein. Dazu muss man sich selbst erziehen, dann klappt es auch mit den Ideen.

  • Irmgard

    25.01.12 (14:14:52)

    Zu Punkt 2. Stimmt so nicht ganz "Lob macht Abhängig" Largo schreibt " Lob und Belohnung sind nur eine als Großzügigkeit und Güte bemäntelte Form der Gewalt"

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