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14.07.10Kommentieren

Angeln: Fischfang ist nicht das erste Ziel

Pragmatisch beschrieben, versteht man unter Angeln den Fang von Fischen mit einer Angelrute , einer Angelschnur und einem Köder. Doch für viele Anhänger ist Angeln mehr als das. Es übt auf sie eine unbeschreibbare Faszination aus. Auf Auvito ist alles zu finden, was des Angel-Anfängers Herz begehrt.

Angler. Bildquelle: Pixelio.de/Ulla Trampert

Die Jagd auf den Fisch befriedigt nicht nur den Urtrieb, selbst auf die Pirsch nach Beute zu gehen, sondern stellt für viele auch ein einzigartiges Naturerlebnis dar. Beim Angeln geht es jedoch nicht nur um die reine Beute, sondern auch um den fairen Umgang mit dem Tier.

Angeln ist kein leichtes Hobby. Es hat zwar wenig mit körperlicher Anstrengung zu tun, wie mancher Vergleich zu den Begriffen Berufsfischen und Angelsport glauben lassen könnte. Man muss jedoch in Kenntnis mit den unterschiedlichen Angeltechniken sein und einige behördliche Hürden auf sich nehmen. Die Fischereigesetze sind Ländersache und unterschiedlich stark gewichtet.

Prinzipiell gilt jedoch, bevor man seinen Angelköder auswerfen darf, eine Fischerprüfung abzulegen, einen Fischereischein zu erwerben und für die anvisierten Gewässer einen Fischerei-Erlaubnisschein zu besorgen. In den letzten Jahren haben zudem einzelne Bundesländer ihre Bestimmungen gelockert und vergeben kostenpflichtige Tageskarten auch für Hobbyangler ohne Fischereischein. Hierzu zählen beispielsweise Brandenburg und Niedersachsen, die sich dadurch zusätzliche Einnahmen versprechen.

Wer einen Fischereischein erwerben möchte oder muss, der hat die Pflicht bei der Fischerprüfung zu belegen, dass man Kenntnisse im Fischereirecht, der Biologie der Fische, im Umweltschutz und Zusammenstellung der Angelutensilien besitzt. Örtliche Angelvereine bieten spezielle Vorbereitungskurse an. Erst nach bestandener Prüfung kann man den staatlichen Fischereischein erwerben, der häufig für einen Zeitraum von ein bis fünf Jahren ausgestellt wird und zum Angeln in Deutschland berechtigt.

Die fälligen Gebühren werden zum Teil für den Naturschutz eingesetzt. Bevor man dann jedoch los angeln darf, muss man sich für das entsprechende Gewässer einen Fischerei-Erlaubnisschein besorgen. Dieser ist oftmals in Angelgeschäften erhältlich, in denen man außerdem Informationen zu verbotenen Gewässern, die beispielsweise in Privatbesitz sind, und Tagespreisen bekommen kann. Häufig darf man jedoch nur angeln, wenn man Mitglied in einem Angelverein ist. Dies gilt für Binnengewässer wie auch für Küstenabschnitte.

Und da der Beitrag für einen echten Angler etwas zu trocken ausgefallen ist, gibt es nachfolgend ein kleines Video zur Erheiterung. Auf Angelsport ist alles zu beziehen, was man fürs Angeln braucht.

 

Bildquelle: Pixelio.de/Ulla Trampert

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