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Forderungsmanagement

Anstieg der Forderungsausfälle

Die Zahlungsmoral vieler Kunden lässt immer mehr zu wünschen übrig. In Deutschland, aber auch im Rest von Europa, warten Unternehmen mittlerweile immer öfter vergeblich darauf, dass ihre Kunden ausstehende Rechnungen begleichen. Und selbst wenn gezahlt wird, wird die Zeitspanne zwischen Rechnungsstellung und Zahlungseingang immer größer. Hinzukommen der zunehmende organisatorische Aufwand, den das Eintreiben offener Rechnungen für ein Unternehmen mit sich bringt.


Betroffen sind von dieser Entwicklung vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Forderungsausfälle sind nur schwer zu verkraften und greifen die Substanz des Unternehmens an. Nicht selten geraten die Unternehmen durch die Zahlungsausfälle selbst in eine schwierige finanzielle Situation. Oftmals fehlen finanzielle Rücklagen, um die Zahlungsausfälle kompensieren zu können. Am Ende droht den Gläubigern nicht selten selbst die Zahlungsunfähigkeit.

Um sich so gut wie möglich gegen Zahlungsausfälle abzusichern bzw. um bei drohenden Zahlungsausfällen notwendige Maßnahmen einzuleiten, ist ein gutes Forderungsmanagement für jedes Unternehmen unerlässlich. Dies wird vielen Unternehmen jedoch meist erst bewusst, wenn es zu spät ist.

Was bedeutet Forderungsmanagement?

Das Forderungsmanagement befasst sich mit allen Maßnahmen, die notwendig sind, um ausstehende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Rechnungsbeträge) einzufordern. Gewährt ein Unternehmen seinen Kunden Zahlungsziele (Kredite), so muss es sich verschiedener Maßnahmen bedienen und verschiedene Aspekte berücksichtigen, damit die Forderungen von Seiten des Kunden auch beglichen werden und dies am besten vertragsgemäß. Ziel ist die Minimierung der Forderungsausfälle, um die Liquidität des Unternehmens zu gewährleisten.

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