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Absonderung

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Absonderungsberechtigt sind alle Gläubiger, deren Forderungen durch ein Recht an einem zur Insolvenzmasse gehörenden Gegenstand gesichert sind. Absonderungsrechte ergeben sich aus §§ 49, 50, 51 InsO. 

Im Insolvenzverfahren werden Forderungen, die durch einen Gegenstand gesichert sind über die sogenannte Absonderung bevorzugt befriedigt.

Voraussetzung hierfür ist aber, dass das Absonderungsrecht bei der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bereits besteht. Später entstehende Sicherungsrechte berechtigen hingegen nicht zur Absonderung.

Im Rahmen der Absonderung wird der Gegenstand verwertet, der gewonnene Erlös wird bis zur Höhe der gesicherten Forderung an den Absonderungsberechtigten ausgezahlt, der Rest fließt in die Insolvenzmasse. Die Durchführung des Verfahrens obliegt dem Insolvenzverwalter, §§ 165, 166 InsO, der seinerseits auch Kosten erheben darf, §§ 170, 171 InsO.


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