Der richtige Partner für Startups

Geld ist nicht alles: Startups brauchen mehr als Kapital, um mit ihrer Idee durchzustarten. Vielen fehlt vor allem Marketing- und Vertriebs-Know-how – und die richtigen Kontakte. Ein erfahrener Partner ist daher Gold wert.

Der Trend geht zur Kooperation: Rund 87 Prozent der deutschen Startups arbeiten in irgendeiner Weise mit einem etablierten Unternehmen zusammen. Sie pflegen Vertriebspartnerschaften, entwickeln gemeinsam mit etablierten Unternehmen neue Produkte und Dienste oder zählen sie zu ihren Kunden. Das hat eine aktuelle Umfrage des Branchenverbands Bitkom ergeben.

„Gerade im B2B-Umfeld haben es Gründer oft besonders schwer, einen Marktzugang zu mittelständischen Unternehmen zu finden“, sagt Miriam Mertens, bei Telekom Deutschland verantwortlich für die Zusammenarbeit mit Startups. „Manchen fehlt ein Vertriebskanal. Anderen mangelt es an Kontakten zu wichtigen Stakeholdern. Und dem Nächsten wiederum schlicht an Erfahrung. Daher sind Kooperationen zwischen etablierten Firmen und Startups richtig und sinnvoll, wie wir aus eigener Erfahrung wissen.“

Win-Win-Win zwischen Startups, Mittelstand und Telekom

Besonders gefragte Partner in der Startup-Szene sind daher Unternehmen, die nicht nur Kapital, sondern auch Know-how, Digitalisierungs-Expertise und gute Kontakte mitbringen. „Wir haben bereits einige Startups unterstützt, ihre Geschäftsidee am Markt zu etablieren“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. „Dabei profitieren in der Regel alle Beteiligten: Die Startups, weil sie durch uns schneller Zugang zu mittelständischen Unternehmen bekommen. Unsere Kunden, weil wir ihnen innovative Produkte und Lösungen der Startups vorstellen können. Und wir, weil wir unser Netzwerk mit innovationsstarken Partnern ergänzen und unser eigenes Portfolio um kreative Ideen erweitern.“

Den positiven Effekt solcher Kooperationen belegen aktuelle Beispiele – etwa die Partnerschaft mit NavVis. Das Münchener Startup hat ein Indoor-Navigationssystem entwickelt, das Zentimeter-genaue Vermessung innerhalb Gebäuden liefert. In kürzester Zeit kartiert ein zum Patent angemeldeter Trolley die Umgebung mit Laserscannern und erstellt gleichzeitig 360-Grad-Fotografien des gesamten Innenraums. NavVis wurde jüngst zu Münchens bestem Startup gekürt. Im Großkundensegment ist NavVis bereits sehr erfolgreich am Markt unterwegs.

Die Telekom hat die Lösung in das eigene Produktportfolio aufgenommen und bietet sie jetzt seinen mittelständischen Kunden an. Darüber hinaus führt die Telekom auf Wunsch auch die Innenraum-Scans durch, bearbeitet und hostet die Daten in der Open Telekom Cloud, stellt die Navigationsapplikation bereit und übernimmt den Support.

Gestohlene Fahrräder wiederfinden mit GPS-Ortung von velocate

Ein weiteres Beispiel: PSP Pauli Services & Products. Das Unternehmen aus Hochdorf bei Esslingen schiebt dem Fahrraddiebstahl gemeinsam mit der Telekom einen digitalen Riegel vor. Und das funktioniert so: Das velocate vc|one alarmiert den Besitzer, sobald jemand das Fahrrad bewegt – und verrät auch gleich, wohin. Verbaut in ein handelsübliches Gepäckträger-Rücklicht ermittelt es den Standort per GPS und überträgt diesen vollautomatisch über das Mobilfunknetz der Telekom an deren hochsicheres Rechenzentrum.

Der Fahrrad-Besitzer greift via App oder Webbrowser auf die Standortdaten zu. Steht das Rad in einem Keller oder einer Garage, wird das Rad mittels Bluetooth 4.0 im Nahbereich geortet. Und der neueste Coup: Das System wird demnächst ab Werk in E-Bikes namhafter Hersteller via CAN-Bus integriert. Damit hat PSP jetzt gemeinsam mit der Telekom den Grundstein für das voll vernetzte Fahrrad gelegt.

„Unser Vorteil bei derartigen Kooperationen ist: Wir sprechen beide Sprachen; die der Startups und die des Mittelstands“, sagt Mertens. „Der Erfolg der aktuellen Projekte motiviert uns, die Zusammenarbeit mit Startups in Zukunft weiter ausbauen.“

Weiterführende Informationen unter
www.telekom.de/startups

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