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Zwischengewinne

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Der Begriff Zwischengewinn bezeichnet den Gewinn, welcher innerhalb von mindestens zwei Konzernen im gegenseitigen Leistungsaustausch erwirtschaftet wurde.

Zwischengewinne werden in konstanten Abständen berechnet und innerhalb des Konzerns veröffentlicht, auch muss dem Staat Einblick in diese gewährt werden. Des Öfteren wird bei der Berechnung von Zwischengewinnen das Bilanzergebnis verfälscht, in der Regel zu Lasten des Bilanzergebnisses.

Zwischengewinne unterliegen der Einkommensteuer, wobei unter anderem auch eine 30-prozentige Zinsabschlagsteuer berechnet wird. Bis zum Jahr 2003 mussten Zwischengewinne jeden Tag gesondert ermittelt und an der Börse veröffentlicht werden. Der Verkäufer muss den Zwischengewinn stets als Kapitalertrag versteuern, der Käufer muss hingegen eine negative Einnahme angeben, wodurch er steuermindernde Vorteile erhält. Seit dem Jahr 2004 ist die gesonderte Ermittlung und Versteuerung allerdings durch das Investmentsteuergesetz abgeschafft. Allerdings wurde die Zwischengewinnbesteuerung im Januar 2005 wieder eingeführt.



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