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Zukunftssicherungsleistungen

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Als Zukunftssicherungsleistungen werden Aufwendungen des Arbeitgebers bezeichnet, die den Arbeitnehmer, seine Angehörigen oder andere ihm nahe stehende absichern.

Hierunter fallen in erster Linie Ausgaben für die Absicherung der Folgen von Krankheit, Unfall, Invalidität oder Tod. Derartige Aufwendungen, darunter auch die Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung, sind von der Besteuerung befreit.

Unterliegt der Arbeitnehmer nicht der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht, muss der Arbeitgeber Ausgaben für alternative Modelle der Alterssicherung des Arbeitnehmers ebenfalls nicht der Besteuerung unterwerfen. Dies betrifft insbesondere Zuschüsse zu einer Lebensversicherung des Arbeitnehmers, Beiträge zu einer freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung oder Zahlungen an eine Versorgungseinrichtung im öffentlich-rechtlichen Bereich bzw. für Berufsgruppen.

Die Steuerbefreiung gilt jedoch nur insoweit, wie die Arbeitgeberanteile zur Altersabsicherung des Arbeitnehmers nicht mehr als die Hälfte des gesamten Aufwands dafür ausmachen.

Auch darf der geleistete Zuschuss nicht den Betrag übersteigen, der für die gesetzliche Rentenversicherung abzuführen wäre.



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