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Waisenrente

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Unter der Waisenrente versteht man eine durch die gesetzliche Renten- und Unfallversicherung entrichtete Zahlung, die im Todesfall der rentenberechtigten Person an dessen Angehörige und Kinder gezahlt wird. Mit dieser Dauerzahlungen sollen die nicht mehr leistbaren Unterhaltsbeiträge des Verstorbenen ausgeglichen werden. Man unterscheidet dabei zwischen dem Tod nur eines Elternteils, hierbei erhält man eine Halbwaisenrente, und dem Tod beider Elternteile, wobei die volle Waisenrente ausgezahlt wird.

Berechtigt zum Empfang der Waisenrente sind nach dem § 67 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch leibliche Kinder, außereheliche Kinder mit Vaterschaftsanerkennung und adoptierte Kinder, ebenso wie im Haushalt lebende Pflege- und Stiefkinder, sowie Geschwister und Enkelkinder des Verstorbenen, die von ihm finanziell abhängig waren. Grundsätzlich wird die Wasisenrente bis zum 18. Lebensjahr bzw. darüber hinaus, wenn sich der Waise in der Ausbildung befindet, ausgezahlt. Die Höhe der Rente berechnet sich aus verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel Kindergeld und den Rentenansprüchen des Verstorbenen. Versteuert wird die Rente unmündiger Waisen durch den Inhaber des Sorgerechts. Ab dem 18. Lebensjahr müssen diese dann aber vom Waisen selbst bei der Steuer berücksichtigt werden.



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