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Vorsteuer

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Ein Unternehmen, dem ein anderes Unternehmen Umsatzsteuer  in Rechnung stellt, kann sich diese als Vorsteuer vom Fiskus zurückholen. Die Beträge werden in die Umsatzsteuervoranmeldung beziehungsweise in die Umsatzsteuererklärung eingetragen und dann vom Finanzamt erstattet.

Vorsteuer darf nur geltend machen, wer auch selbst Umsatzsteuer auf seine Umsätze zahlt. Vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen sind daher in der Regel Kleinunternehmer und Unternehmer, deren Umsätze steuerbefreit sind.

Aber Achtung: Ein Abzug ist nur möglich, wenn die Rechnung alle Pflichtangaben enthält. Dazu gehören unter anderem die Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des leistenden Unternehmers, Name und Anschrift des Leistungsempfängers, eine fortlaufende Rechnungsnummer sowie Nettoentgelt und Umsatzsteuerbetrag. Für Kleinbetragsrechnungen bis zu 150 Euro und Fahrausweise gelten weniger strenge formale Vorschriften.

Bestimmte Gruppen von Unternehmern können zudem Sonderregelungen für den Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen. Sie haben zum Beispiel die Möglichkeit, die Vorsteuer pauschal ohne Einzelnachweis zu ermitteln (§§ 23 und 24 UStG).

 

 



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