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Vorlagepflicht

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Auf Verlangen des Finanzamts müssen steuerrelevante Unterlagen zur Überprüfung vorgelegt werden. Dies kann von der in einer Steuerangelegenheit betroffenen Person selbst oder von anderen Personen gefordert werden.
Dabei können Aufzeichnungen, Bücher, Geschäftsunterlagen und andere Dokumente rückwirkend für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren geprüft werden.

Auch die Vorlage von Geld, Wertpapieren oder anderen Wertgegenständen kann zwecks Wertbestimmung angeordnet werden.
Dem Betroffenen muss jedoch mitgeteilt werden, ob seine Versteuerungspraxis Gegenstand der Prüfung ist oder ob die Unterlagen zur Prüfung anderer Personen angefragt werden.

Finanzämter können erst dann die Vorlage von Unterlagen verlangen, wenn sie die Vollständigkeit und Korrektheit steuerlicher Angaben anzweifeln. Von diesem Vorbehalt ist die Geltendmachung steuerlicher Vergünstigungen ausgenommen. Auch wenn der Sachverhalt wegen beträchtlicher steuerlicher Auswirkungen eine zügige Klärung erfordert, kann der Vorbehalt außer Acht gelassen werden.

Die Überprüfung der Unterlagen kann beim Finanzamt erfolgen oder – nach Zustimmung des Betroffenen - in dessen Wohn- oder Geschäftsräumen.



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