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Verzinsung

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Zinsen auf ein Guthaben müssen nach deutschem Recht versteuert werden. Zinsen erhält der Einzelne für Kapital, das er einem Dritten überlassen hat. Hierfür erhält er Zinsen, die gewissermaßen als Entschädigung für das verliehene Kapital zu betrachten sind.

Grundsätzlich lassen sich Zinsen in einfache Zinsen und Zinseszinsen aufteilen. Erstere werden einmalig auf das ursprüngliche Anfangskapital erhoben. Zinseszinsen sind hingegen Zinsen, die zusätzlich zum bereits verzinsten Kapital hinzuaddiert werden. Üblicherweise werden Zinsen einmal jährlich auf eine bestimmte Spareinlage erhoben und dem Anleger gutgeschrieben.

Das Einkommenssteuergesetz schreibt vor, dass sämtliche Zinseinnahmen des Einzelnen dem Einkommenssteuerrecht zuzuordnen sind und als Einkünfte bei der Einkommenssteuerberechnung angegeben werden müssen.

Zinseinkünfte sind stets in dem Kalenderjahr zu versteuern, in dem sie erzielt worden sind. Zinsen aus Spareinlagen, wie beispielsweise Sparbüchern, sind üblicherweise am Ende eines Kalenderjahres fällig. Sie unterliegen damit der Versteuerung im alten Kalenderjahr. Der sogenannte Steuer-Freibetrag setzt jedoch die Steuerbemessungsgrenze fest.



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