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Versteigerung

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Die Versteigerung einer gepfändeten Sache ist immer auf schriftliche Anordnung der jeweils zuständigen Vollstreckungsbehörde möglich. Somit ist die Versteigerung ein amtlicher Hoheitsakt, er ist daher von der gewerblichen Versteigerung zu unterscheiden. Diese Anordnung zur Versteigerung wird vom Vollzugsbeamten erstellt, der den Ort sowie die Zeit der Versteigerung schriftlich bekannt gibt.

Die Versteigerung kann sowohl bei Mobilien als auch bei Immobilien erfolgen. Grundsätzlich ist die Versteigerung der jeweiligen Sache erst nach Ablauf von einer Woche möglich, so dass der Schuldner noch Zeit hat, das Pfandgut auszulösen. Sofern Interessen des Gläubigers oder des Schuldners entgegenstehen oder wenn ein großer Wertverlust der Sache befürchtet werden muss, ist auch die Verkürzung dieser Frist denkbar.

Bei der ersten Versteigerung darf der Zuschlag nur dann gewährt werden, wenn dieser mindestens 50 Prozent des derzeitigen Verkaufswertes beträgt. Man spricht hier vom Mindestgebot. Sowohl der Verkaufswert als auch das Mindestgebot sollten bekannt sein.

Sofern die Versteigerung nicht vollzogen werden kann, weil beispielsweise kein Gebot abgegeben wird oder weil das Mindestgebot nicht erreicht werden kann, bleibt das Pfandrecht bestehen. In diesen Fällen wird zumeist ein neuer Versteigerungstermin angesetzt.



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