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Vermögensteuer

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Bei der Vermögensteuer handelte es sich um die sogenannte Substanzsteuer, die sich aus dem Nettovermögen des Steuerpflichtigen berechnete. Hier wurde das Bruttoeinkommen zwecks Berechnung der Steuerlast durch die Vermögensteuer um die vorhandenen Schulden reduziert. Als verfassungswidrig bewertet, wird diese Steuer seit 1997 bereits nicht mehr erhoben.

Das Vermögen, das bewertbar im Eigentum des Steuerpflichtigen vorhanden ist, wurde mit der Vermögensteuer belegt. Die Vermögensteuer zeichnete sich durch zwei wichtige Aspekte aus, nämlich den, dass es sich hier um einen relativ geringen Steuersatz handelt, mit dem Vermögenswerte belegt wurden und zudem, dass hier auf die sogenannte Steuerprogression verzichtet wurde.
Erfunden wurde die Vermögensteuer übrigens schon vor langer Zeit, nämlich in der Antike und eine Erhebung von Vermögenssteuern wurde auch in Athen sowie im Römischen Reich vorgenommen. In Deutschland reicht die Vermögensteuer bis in das späte Mittelalter zurück, wo sie schon auf Sach- und Geldvermögen sowie Grundbesitz erhoben wurde. Als indirekte Steuer ist sie in Deutschland seit dem 15. Jahrhundert vorhanden, wo sie durch unterschiedliche Ansätze der Einkommenssteuer ergänzt wurde.



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