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Verein

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Die steuerliche Behandlung von Vereinen hängt von an ihrem Vereinszweck ab. Sofern ein Verein gegenüber dem Finanzamt mit seiner Satzung nachweisen kann, dass er gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgt, räumt ihm das Steuerrecht gewisse Vorteile ein.

Als gemeinnützig gilt ein Verein, wenn er ausschließlich und unmittelbar den Zweck verfolgt, die Allgemeinheit materiell, geistig oder sittlich in selbstloser Art zu fördern. Anerkannte gemeinnützige Vereinszwecke sind Sport, Jugend- und Altenhilfe, Umweltschutz, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Tierschutz sowie Kleingärtnerei.

Mildtätig ist ein Verein, der hilfsbedürftige Personen selbstlos unterstützt. Kirchliche Vereinszwecke liegen im Bau und der Pflege von Gotteshäusern, in der Beerdigung und Ehrung der Toten sowie in der Erteilung von Religionsunterricht.

Gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Vereine genießen Vergünstigungen in Form von höheren Freibeträgen bei der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer. Auch müssen sie keine Umsatzsteuer aus Einnahmen an das Finanzamt abführen, dürfen diese aber auch nicht auf ihren Rechnungen ausweisen.



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