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Veräußerungsgewinn

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Unter einem Veräußerungsgewinn versteht man die Differenz aus Verkaufs- und Kaufpreis eines bestimmten Guts. Der Veräußerungsgewinn wird auch als realisierter Kapitalerlös bezeichnet. Diese Einkünfte sind lt. geltendem Einkommenssteuergesetz steuerpflichtig, lediglich in einigen Ausnahmefällen entfällt diese Pflicht zur Versteuerung. So müssen beispielsweise private Veräußerungsgewinne nicht versteuert werden, sofern zwischen Kauf und Verkauf eine bestimmte Frist nicht unterschritten wird. Bei Immobilien beträgt diese Frist zehn Jahre. Innerhalb dieser Frist ist die Besteuerung mit dem persönlichen Steuersatz notwendig.

Auch bei Wertpapieren wurde bis zum 31.12.2008 die Spekulationsfrist angewandt, wonach Veräußerungsgewinne aus Wertpapiergeschäften nach Ablauf des Jahres steuerfrei waren. Seit der Einführung der Abgeltungssteuer am 01.01.2009 müssen nun jedoch Veräußerungsgewinne aus Wertpapiergeschäften unabhängig der Haltedauer mit 25 Prozent Abgeltungssteuer zuzüglich Solidaritätszuschlags versteuert werden.

Entsteht der Veräußerungsgewinn im Zuge einer Betriebsveräußerung, ist dies steuerlich begünstigt, sofern der Unternehmer selbst das 55. Lebensjahr überschritten hat und oder aber auf Dauer berufsunfähig ist. In diesen Fällen wird ein Freibetrag gewährt, der jedoch nur einmal im Leben ausgenutzt werden kann.

 



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