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Unterhaltsaufwendungen

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Als Unterhaltsaufwendungen gelten Zahlungen an Personen, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Sie können unter bestimmten Umständen als außergewöhnliche Belastungen oder Sonderausgaben bis zu einer Höhe von 7.680 € in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.

Die steuerliche Anerkennung von Unterhaltsaufwendungen erfolgt jedoch nur, wenn weder der Unterhaltszahlende noch ein Angehöriger Anspruch auf einen Kinderfreibetrag oder auf Kindergeld des Unterhaltenen haben und der Unterhaltszahlende höchstens über ein geringes Vermögen verfügt.
Verdient die zu unterhaltende Person jährlich mehr als 624 Euro, sinkt der steuerlich abzugsfähige Betrag für den Unterhaltenden um diesen über 624 Euro liegenden Betrag.

Die steuerliche Abzugsfähigkeit ist nicht gegeben, wenn das Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen und die Aufwendungen nicht in angemessenem Verhältnis stehen.

Unterhaltsaufwendungen gegenüber dauerhaft getrennt lebenden oder geschiedenen einkommenssteuerpflichtigen Ehepartnern können bis zu einem Betrag von 13.805 Euro pro Kalenderjahr von der Steuer abgesetzt werden, sofern der Partner dem zustimmt. In diesem Fall muss der Unterhaltene die Zahlungen versteuern.



Zum Thema Unterhaltsaufwendungen auf förderland:
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