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Umsatzsteuer - Wechsel der Besteuerungsart

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Ein Wechsel der Besteuerungsart ist zwischen der Ist-Besteuerung und der Soll-Besteuerung möglich.

Die Ist-Besteuerung bei der Umsatzsteuer ist nach § 20 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) auf Unternehmer anwendbar, deren Gesamtumsatz im Vorjahr nicht über 250.000 Euro gelegen hat, die nicht buchführungspflichtig sind oder deren Umsätze aus einer Tätigkeit als Freiberufler entstammen.

Bei der Angabe der Umsatzsteuer sind somit nur tatsächliche Einnahmen und Ausgaben zu veranschlagen, nicht jedoch ausstehende Einnahmen oder in Rechnung stehende Ausgaben.
Als Sonderart der Besteuerung muss die Ist-Besteuerung beim Finanzamt beantragt werden.

Die Soll-Besteuerung nach § 16 UStG sieht hingegen vor, dass im Besteuerungszeitraum erhaltene Rechnungen und ausgestellte Rechnungen bei der Umsatzsteueranmeldung zu berücksichtigen sind, selbst dann, wenn dafür noch keine Zahlungen eingegangen sind oder getätigt wurden.
Der Wechsel der Besteuerungsart ist beidseitig zum Beginn eines Veranlagungsjahres möglich. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass Umsätze nicht von der Besteuerung ausgespart werden oder aber zweifach angegeben werden.



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Umsatzsteuer - ausführliche Informationen

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