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Umsatzsteuer - Voranmeldung

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Nach § 18 Umsatzsteuergesetz (UStG) ist jeder Unternehmer dazu verpflichtet, "eine Voranmeldung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck auf elektronischem Wege [...] zu übermitteln, in der er die Steuer für den Voranmeldungszeitraum (Vorauszahlung) selbst zu berechnen hat." Die Voranmeldungen sind beim zuständigen Finanzamt bis zum 10. Tag des Folgemonats ihrer Fälligkeit abzugeben und dann zu begleichen. Der jeweilige Voranmeldungs-Zeitraum bestimmt sich aus der Steuerhöhe des Vorjahres.

Fristen

Die Fälligkeit zur Abgabe entsteht im Regelfall vierteljährlich. Sie entsteht monatlich, wenn die Umsatzsteuer im vorherigen Kalenderjahr über 7.500 Euro lag. Die Voranmeldungspflicht kann entfallen, wenn die Umsatzsteuer im vorherigen Kalenderjahr weniger weniger als 1.000 Euro betragen hat. Unternehmensneugründungen sind innerhalb der ersten beiden Jahre unabhängig vom Umsatz zur monatlichen Abgabe verpflichtet.

Möglichkeit der Dauerfristverlängerung

Die Abgabefrist kann auf Antrag um einen Monat verlängert werden. Bei monatlicher Voranmeldepflicht ist dann eine „13.“ Sondervorauszahlung zu entrichten.



Zum Thema Umsatzsteuer - Voranmeldung auf förderland:
Umsatzsteuer - ausführliche Informationen

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