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Umsatzsteuer - unberechtigter Steuerausweis

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Nach § 14 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) sind grundsätzlich nur Unternehmer berechtigt, auf ihren Rechnungen Umsatzsteuer auszuweisen.
Ausgenommen davon sind Unternehmer, die nach § 19 UStG beim Finanzamt die Befreiung von der Umsatzsteuerpflicht beantragt haben.
Die so genannte Kleinunternehmerregelung räumt Unternehmern die Möglichkeit ein, sich von der Umsatzsteuerpflicht befreien zu lassen, wenn ihr Vorjahresumsatz inklusive Steuern unter 17.500 Euro lag und im laufenden Jahr voraussichtlich nicht über 50.000 Euro liegen wird.

Nach der Umsatzsteuerbefreiung sind solche Kleinunternehmer weder vorsteuerabzugsberechtigt noch dürfen sie in ihren Rechnungen Umsatzsteuern für ihre Leistungen ausweisen und erheben.

Ein unberechtigter Umsatzsteuerausweis liegt ferner vor, wenn ein Unternehmer eine von der Rechnung mit Umsatzsteuerausweis abweichende Leistung erbringt oder gar keine Leistung erbringt, aber dennoch eine Rechnung mit gesondertem Umsatzsteuerausweis gestellt hat, eine so genannte Gefälligkeitsrechnung.

Unberechtigt auf Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuerbeträge müssen an das Finanzamt abgeführt werden. Unberechtigte Umsatzsteuerausweise können durch schriftlichen Antrag beim Finanzamt korrigiert werden.



Zum Thema Umsatzsteuer - unberechtigter Steuerausweis auf förderland:
Umsatzsteuer – Ausführliche Informationen

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