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Umsatzsteuer - Steuerbefreiungen

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Umsätze können aus verschiedenen Gründen von der Umsatzsteuer befreit sein. Ein Unternehmer, dessen Umsatz im Vorjahr nicht höher als 17 500 Euro war und im laufenden Kalenderjahr 50 000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird, muss keine Umsatzsteuer ans Finanzamt zahlen. Er gilt dann als so genannter Kleinunternehmer. Auf diesen Sonderstatus kann er jederzeit verzichten, bleibt aber an seine Option dann mindestens fünf Jahre gebunden.
Unabhängig von der Kleinunternehmer-Regelung sind bestimmte Lieferungen und Dienstleistungen generell umsatzsteuerfrei. Dazu gehören Vermittlungsleistungen, etwa von Versicherungsvertretern, und viele Leistungen im heilberuflichen Bereich. Auch für kulturelle Institutionen und private Schulen kann eine Befreiung gelten. Ausfuhrlieferungen und Lieferungen in andere EU-Länder an Unternehmer sind ebenfalls umsatzsteuerfrei. Über die genauen Regelungen gibt § 4 UStG Auskunft.

Nicht zu verwechseln sind umsatzsteuerfreie Umsätze mit den so genannten nicht steuerbaren Umsätzen, bei denen kein Leistungsaustausch stattfindet. So darf beispielsweise für Mahngebühren, Schadenersatz oder Verzugszinsen keine Umsatzsteuer in Rechnung gestellt werden.



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