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Umsatzsteuer - Durchschnittssätze

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Wer kann Vorsteuer nach Durchschnittssätzen abziehen?

Wer als Unternehmer Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen will, muss dabei in der Regel strenge formale Vorschriften beachten. Doch es gibt eine Ausnahme: Bestimmte Unternehmergruppen sind zum Vorsteuerabzug nach Durchschnittssätzen berechtigt. Sie können einfach einen bestimmten Prozentsatz ihres Nettoumsatzes als Vorsteuer angeben – pauschal und ohne Einzelnachweis.

Zu den berechtigten Berufszweigen gehören zum Beispiel Handwerks- und Einzelhandelsbetriebe sowie Freiberufler. Die Höhe des Pauschalsatzes liegt zwischen 1,5% für Rechtsanwälte und Notare und 12,5% für Brennstoff-Einzelhändler. Alle berechtigten Berufe sind in der Anlage zu den §§ 69 und 70 UStDV aufgeführt.

Wer den Vorsteuerabzug nach Durchschnittssätzen in Anspruch nehmen will, muss jedoch noch weitere Voraussetzungen erfüllen. So darf sein Vorjahres-Nettoumsatz 61.356 € nicht übersteigen, außerdem darf er nicht zur Buchführung verpflichtet sein. Übrigens: Um die Vorsteuerpauschale zu erhalten, ist kein förmlicher Antrag beim Finanzamt nötig. Es reicht, in der Umsatzsteuererklärung die nach Durchschnittssätzen berechnete Vorsteuer in die dafür vorgesehene Zeile einzutragen.



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