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Steuerschuldner

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Bei der rechtsdogmatischen Gestaltung des Steueranspruchs stehen sich zwei Parteien diametral gegenüber. Auf der einen Seite steht der Steuergläubiger - in der Regel eine steuererhebungsberechtigte (Gebiets-) Körperschaft des öffentlichen Rechts - als Empfänger der Steuerzahlung. Dem gegenüber steht der so genannte Steuerschuldner. Steuerschuldner ist derjenige, der kraft Gesetz oder gegebenenfalls Vertrag verpflichtet ist, die Steuer zu entrichten. Dies kann etwa eine natürliche Person als Schuldner der Einkommensteuer oder eine juristische Person als Schuldner der Körperschaftssteuer sein. Die Eigenschaft als Steuerschuldner entsteht in dem Moment, in dem die natürliche oder juristische Person den gesetzlichen Tatbestand verwirklicht, an den das Gesetz die Entstehung der Steuerschuld knüpft. Dogmatisch zu trennen ist der Steuerschuldner vom Steuerpflichtigen. Obwohl diese Eigenschaften regelmäßig in einer Person zusammenfallen, können systematische Ausnahmen entstehen. Deutlich wird dies etwa bei der Abführung der Lohnsteuer.



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Steuern und Steuererklärung – Ausführliche Informationen

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