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Steuerrückerstattung

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Eine Steuerrückerstattung leistet die Finanzbehörde in dem Fall, wenn sich nach Prüfung der Einkommensteuererklärung herausstellt, dass der Steuerpflichtige mehr Steuern gezahlt hat als die Steuerschuld tatsächlich war. Das kann die Ursache darin haben, dass der Steuerpflichtige viele Positionen in seiner Steuererklärung angegeben hat, die sich steuermindernd bemerkbar machen wie z.B. Werbungskosten für die Fahrten von und zur Arbeitsstelle, Beiträge für Lebensversicherungen, Abschreibungen bei vermieteten Immobilien o.ä.

Eine Steuerrückerstattung kann dann erwartet werden, wenn diese Ausgaben als steuerrechtlich relevant anerkannt werden und kein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen wurde, der die steuerliche Belastung während eines Jahres pro Monat senkt.

Erhält ein Gewerbebetrieb eine Steuerrückerstattung aus gezahlten betrieblichen Steuern (z.B. Kapitalertragsteuer, Gewerbesteuer), so muss sich der Betrieb die Rückerstattung als Betriebseinnahme anrechnen lassen.
Unabhängig von einer Steuerrückerstattung kann bei nicht fristgerechter Eingabe der Steuererklärung ein Verspätungszuschlag erhoben werden.

 



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