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Steuerrecht: Berufsaubildung richtig absetzen

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Zur Absetzbarkeit der Berufsausbildung hat sich im Steuerrecht einiges getan. Seit dem Jahr 2004 sind Kosten für die Berufsausbildung nur noch bis zu 4.000 Euro als Sonderausgaben absetzbar. Kosten für eine Berufsausbildung konnte man bis 2004 als Werbungskosten absetzen. 

Bei Ehepaaren gilt diese Grenze für jeden Partner. Auch Kosten für eine Unterbringung in einer anderen Stadt (§ 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG) zählen zu den Aufwendungen für eine Berufsausbildung. Das wirkt sich aber nur noch steuerlich aus, wenn andere positive Einkünfte zu verbuchen sind. Zu diesen gehören unter anderem Arbeitslohn, Vermietungs- sowie Kapitaleinkünfte.

Kosten für Maßnahmen zur Weiterbildung nach diesem Abschluss sind in voller Höhe als Werbungskosten (Fortbildungskosten) absetzbar. Ausnahme: Studium im Rahmen eines Dienstverhältnisses. In diesem Fall stellen die Aufwendungen voll absetzbare Werbungskosten dar (§ 12 Nr. 5 Einkommensteuergesetz EStG).

Auch als Werbungskosten voll abzugsfähig sind die Kosten für ein Zweitstudium. Diese Kosten können nach einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem bereits absolvierten Studium anfallen. Entsprechendes gilt für Ausgaben einer berufsbedingten Fortbildung.


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