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Steuernachforderung

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Die Finanzbehörde kann gegenüber dem Steuerpflichtigen eine Steuernachforderung festsetzen, wenn nach Festsetzung des Einkommensteuerbescheides festgestellt wird, dass die tatsächlich zu zahlenden Steuern höher sind als die, die der Steuerzahler bereits zuvor geleistet hat.

Wenn ein steuerpflichtiger Arbeitnehmer, dem von seinem Lohn lediglich die Lohnsteuer direkt abgeführt wird, weitere Einnahmen in seiner Steuererklärung angibt, die steuerlich gegen ihn zu richten sind, dann kann sich für den Fall, dass die zu einer möglichen Steuerentlastung führenden Positionen die Höhe der endgültig festgesetzten Steuern nicht ausgleichen können, eine Steuernachforderung ergeben.

Dass kann zum Beispiel dann eintreten, wenn der Steuerpflichtige Einkünfte aus Kapitalvermögen oder Mieteinnahmen hat, worauf während eines Steuerjahres nicht sofort Steuern gezahlt werden müssen.

Eine andere Art der Steuernachforderung ist die Einfuhr von Waren aus nichteuropäischen Ländern. Wenn der Zoll bei der Einfuhr feststellt, dass die Ware verzollt werden muss, wird gegen den Empfänger der Ware eine Steuernachforderung, auch Einfuhrzoll genannt, festgesetzt.



Zum Thema Steuernachforderung auf förderland:
Steuern und Steuererklärung – Ausführliche Informationen
 

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