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Steuerklassen

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Die Steuerklasse bestimmt die Höhe des Abzuges der Lohnsteuer und damit auch indirekt die Höhe des Solidaritätszuschlages und der Kirchensteuer. Da die Lohnsteuer nur eine Vorauszahlung auf die Jahressteuerschuld darstellt, lassen sich durch einen Steuerklassenwechsel keine Steuervorteile erzielen. Eine ungünstige Steuerklasse ist dennoch nicht zu empfehlen, da auf diese Weise dem Finanzamt kostenlos Geld geliehen wird und dem Steuerzahler damit ein Zinsnachteil entsteht.

Die einzelnen Steuerklassen entsprechen unterschiedlich hohen Freibeträgen. Die ungünstigste Steuerklasse ist dabei die Klase VI, da in ihr kein Freibetrag enthalten ist. Der Arbeitslohn wird in diesem Fall vom ersten Euro an voll besteuert, während in den anderen Steuerklassen zunächst der Freibetrag ausgeschöpft wird. Erst der darüber hinausgehende Betrag wird besteuert, weshalb bei Beschäftigungen mit niedrigem Lohn oft kein Steuerabzug erfolgt.
Ledige werden normalerweise nach Steuerklasse I besteuert und Verheiratete nach den Steuerklassenkombinationen III/V bzw. IV/IV. Legt der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber keine Lohnsteuerkarte vor, so ist dieser verpflichtet, den Arbeitslohn nach der (ungünstigsten) Steuerklasse VI zu besteuern.



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