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Steuererstattungsanspruch

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Sind die einbehaltene Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kapitalertragsteuer und geleistete Vorauszahlungen zur Einkommensteuer höher als die festzusetzende Einkommensteuer, dann ergibt sich ein Steuererstattungsanspruch.

Für die Festsetzung der Einkommensteuer wird zunächst die Summe der Einkünfte ermittelt. Das sind die Gewinneinkünfte: Land und Forstwirtschaft, Einkünfte aus Gewerbebetrieb und Einkünfte aus selbständiger Arbeit. Die Überschusseinkünfte sind solche aus nichtselbständiger Arbeit, Einkünfte aus Vermietung und und Verpachtung und sonstige Einkünfte, wie zum Beispiel Renten. Von der so ermittelten Summe der Einkünfte kann bei Vorliegen der Voraussetzungen ein Altersentlastungsbetrag abgezogen werden. Der Gesamtbetrag der Einkünfte wird noch um Sonderausgaben sowie außergewöhnliche Belastungen und steuerbegünstigtes Wohneigentum vermindert. Das nun ermittelte Einkommen kann ggf. noch um Kinderfreibetrag und Haushaltsfreibetrag vermindert werden und ergibt das zu versteuernde Einkommen. Falls Lohnersatzleistungen gezahlt wurden, werden diese mit dem Progressionsvorbehalt hinzugerechnet. Das errechnete Ergebnis ist die Bemessungsgrundlage der Steuer, die laut Grund oder Splittingtabelle erhoben wird. Baukindergeld, Anspruch auf steuerliche Auswirkung der Riesterrente vermindern die Steuerschuld. Diese können ebenfalls einen Steuererstattungsanspruch begründen.


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