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Steuererklärungspflicht

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Die persönliche Steuerpflicht ergibt sich aus der geschuldeten Steuer. Nach § 1 EStG können Steuerschuldner beschränkt oder unbeschränkt steuerpflichtig sein. Maßgeblich ist, wo der Steuerpflichtige seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Die Begriffsbestimmung ist in der Abgabenordnung § 8 AO geregelt.

Unbeschränkt einkommensteuerpflichtig nach § 1 EStG sind demnach Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt oder ihren Wohnsitz im Inland haben. Die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht zwingend erforderlich. Beispiel: ein kenianischer Staatsbürger, der in Deutschland an einer Hochschule seine Dissertation schreibt, und inländische Einkünfte bezieht.

Beschränkt steuerpflichtig sind Personen, die im Inland weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Die Besteuerung wird nach § 49 EStG für das in Deutschland verdiente Geld vorgenommen. Beispiel: Rockkonzert eines amerikanischen Künstlers in Berlin.

Für einige Personengruppen gibt es Sondervorschriften. Sie können sich auf Antrag als unbeschränkt steuerpflichtig behandeln lassen, wenn ihr Dienstverhältnis eine inländische juristische Person des öffentlichen Rechts gemäß § 1 Abs. 2 EStG ist. Das sind z. B. Botschaftsangehörige, die im Ausland arbeiten.



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