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Steuerberaterkosten

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Seit 2006 sind Steuerberatungskosten in drei Kategorien einzuteilen.

Sie sind voll abzugsfähige Werbungskosten oder Betriebsausgaben, wenn sie so gut wie ausschließlich beruflich oder betrieblich veranlasst sind. Dabei ist eine private Veranlassung von weniger als 10 Prozent unschädlich.

Rechtsgrundlage ist R 33Abs. 2 Nr. 1LStR Beispiel: Ermittlung der Werbungskosten für den Arbeitnehmer oder selbständigen Unternehmer.
Wenn die Aufwendungen nur teilweise beruflich bedingt sind, dann darf nur der berufliche Teil angesetzt werden. Das geschieht über eine Schätzung. Hier ist die Rechtsvorschrift R 33 Abs. 2 Nr. 2 der Lohnsteuerrichtlinien zu beachten.
Beispiel: Beratungskosten für die Einkommen- und Erbschaftsteuererklärung.

Steuerberatungskosten sind nach R33 Abs. 2 Nr. 3 LStR insgesamt nicht abzugsfähig, wenn eine objektive Aufteilung nicht möglich ist, oder der private Anteil von nicht untergeordneter Bedeutung ist. Beispiel: Steuerberatungskosten für die Rentabilität einer Geldanlage.



Zum Thema Steuerberaterkosten auf förderland:
Steuern und Steuererklärung – Ausführliche Informationen

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