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Stammkapital

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Das Stammkapital ist das Eigenkapital einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Es beträgt grundsätzlich 25 000 Euro, wobei es unter bestimmten Voraussetzungen auch nur zur Hälfte aufgebracht werden muss, oder aus den ersten Umsätzen aufgefüllt werden kann. Nach dem gesetzlichen Normalfall wird das Stammkapital von dem oder den Gesellschaftern der Gesellschaft mit beschränkter Haftung als Kapitaleinlage erbracht. Dabei spiegelt die Höhe der Einlage die Beteiligung des Gesellschafters an der Gesellschaft wieder.

Steuerlich relevant ist vor allem, dass das Stammkapital der Gesellschaft gesondert behandelt wird. So muss es etwa gesondert bilanziert werden, um Doppelbelastungen zu vermeiden. Des Weiteren kennt das geltende Bilanzrecht eine Steuererleichterung für erzieltes Kapital, das in das Stammkapital überführt wird (die so genannte Thesaurierung).



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GmbH – Ausführliche Informationen
Rechtsformen – Ein Überblick

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