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Sperrkonten

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Unter Sperrkonten versteht man Konten bei einem Kreditinstitut, über deren Guthaben der Kontoinhaber erst nach Ablauf einer vereinbarten Sperrfrist verfügen kann. Festgeldkonten sind ein typisches Beispiel für Sperrkonten:

Als Ausgleich für die mangelnde Verfügbarkeit über das Guthaben gewährt das Kreditinstitut einen höheren Zinssatz.

Werden dem Kontoinhaber während der Laufzeit Zinsen gutgeschrieben, müssen diese in der betreffenden Rechnungsperiode als Einnahmen aus Kapitalvermögen versteuert werden. Das gilt auch dann, wenn der Kontoinhaber nicht über die zugeflossenen Zinsen verfügt werden kann, weil die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. Auch das ist typischerweise bei Festgeldkonten der Fall, bei denen Sperrfristen bis zu 60 Monaten üblich sind.


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