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Spekulationsgeschäfte

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Der steuerrechtliche Begriff des "Spekulationsgeschäfts" existiert seit der Einführung des Steuerentlastungsgesetzes nicht mehr; er wurde ersetzt durch den Terminus "private Veräußerungsgeschäfte".

Primär verstand und versteht man unter Spekulationsgeschäften Börsengeschäfte, die auf den künftigen Wert der gehandelten Papiere spekulieren: So hat weder der Käufer noch der Verkäufer in der Regel die Absicht, die gehandelten Güter tatsächlich zu kaufen oder abzustoßen, es wird lediglich auf eine kommende Preissteigerung oder -linderung spekuliert.
Im Zuge der ausufernden Finanzkrise ist das Wort "Spekulationsgeschäft" beinahe in den Rang eines Schimpfwortes gerückt, allerdings bewegten sich solche Aktivitäten stets im Rahmen der jeweils geltenden Gesetze. Seit dem Jahr 2002 müssen etwaige Gewinne allerdings im Rahmen des Halbeinkunftsverfahrens teilweise mit der Einkommenssteuer verrechnet werden.

Gewinne aus Spekulationsgeschäften unterliegen in Deutschland zudem künftig der Kapitalertragssteuer, was solche Geschäfte unattraktiver macht.


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