<< Themensammlung Steuer

Sparerfreibetrag

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Der Begriff Sparerfreibetrag bezeichnete von 1975 bis zum Ende des Jahres 2008 die Höhe des Betrages, bis zu welchem Einkünfte aus Kapitalvermögen, wie beispielsweise Zinsen von Sparbüchern, steuerfrei waren. Der Sparerfreibetrag war personenbezogen, d. h., er konnte bspw. bei Ehegatten in doppelter Höhe geltend gemacht werden. Da die Kreditinstitute gehalten waren, die Kapitalertragssteuer automatisch abzuführen, war es ratsam, der entsprechenden Bank oder Sparkasse einen Freistellungsauftrag über die Höhe der zu erwartenden Erträge, maximal jedoch bis zur Höhe des Freibetrages vorzulegen.

Über dem Sparerfreibetrag liegende Einnahmen aus dem Kapitalvermögen wurden, nach Abzug der jeweiligen Werbungskostenpauschale, kapitalertragsteuerpflichtig. Ihre Höhe konnte nach Art der Anlageform variieren. Die zu entrichtende Kapitalertragssteuer wurde überdies mit einem Solidaritätszuschlag belegt.

Beginnend mit dem 1. Januar 2009 wurden Zinsabschlag- und Kapitalertragssteuer abgeschafft und durch die Abgeltungssteuer ersetzt.



Zum Thema Sparerfreibetrag auf förderland:
Steuern - ausführliche Informationen

zurück zur Übersicht >

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer