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Sonstige Bezüge

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Die Ermittlung der Bezüge ist bedeutsam für den Abzug von Unterhaltsaufwendungen, Ausbildungsfreibetrag oder für die Berechnung des Kindergeldes. Als Bezüge gelten beispielsweise:

Ausbildungshilfen wie das Bafög, Stipendien, Mini- oder Aushilfejobs, Kapitalerträge, ausgezahlte Arbeitnehmer- Sparzulage und Wohnungsbauprämie, Arbeitslosengeld, Unterhaltsgeld, Übergangsgeld, Krankengeld, Arbeitslosengeld II, Wohngeld, Mutterschaftsgeld bis zur Entbindung, Wehrsold, Weihnachtsgeld, Sachbezüge bei Wehrdienst- und Zivildienstleistenden, hierzu zählt auch das Entlassungsgeld. Das Taschengeld von Au- pair tätigen Kindern wird ebenfalls zu den Bezügen gerechnet.

Wenn der geschiedene oder getrennt lebende Ehegatte dem Realsplitting nicht zugestimmt hat, und diese daher nicht als Sonderausgaben abziehen kann, werden fällige Unterhaltsleistungen beim Empfänger als Bezüge erfasst.
Von den so ermittelten Bezügen ist ein Pauschbetrag von 180 Euro abzugsfähig. Höhere Kosten müssen nachgewiesen werden.

Es bleiben bei der Berechnung solche Einkommensteile außer Ansatz, die nicht zur Bestreitung des Unterhaltes zur Verfügung stehen. Dazu zählen beispielsweise die Arbeitnehmeranteile zur gesetzlichen Renten- Arbeitslosen- und Krankenversicherung, oder Beiträge zur privaten Krankenkasse bei beihilfeberechtigten Anwärtern.



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